Foto Remo Draft Bewertung: Chicago: 6. Setzen!

Mein lieber Schwan, waren das zwei verrückte Draft-Nächte. Da blieb wirklich kein Auge trocken. Es gab Trades, Überraschungen. Und die Chicago Bears wurden verarscht. Wie gut die Teams wirklich gepickt haben, werden wir erst in ein paar Jahren sagen können. Aber wir wären ja nicht die Footballerei, würden wir nicht jetzt schon ungefragt unseren Senf dazu geben. Also bitte schön: Hier ist meine erste Draft Bilanz.

AFC East

Buffalo Bills
Draft Picks: Tre’Davious White, CB (#27), Isaiah Jones, WR (#37 ), G/OT Dion Dawkins (#63)


his name is cool, his shirt is cool..even if he doesnt pan out, this is a cool pick #zayjonesi

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Die Bills haben zurückgetradet und trotzdem noch eine Lücke mit einem Top-Spieler gefüllt. Am zweiten Tag gab es dann auch noch Entlastung für Quarterback Tyrod Taylor. Zay Jones ist ein geiler Receiver, der sofort helfen kann, und Dion Dawkins kann das erste Puzzleteil zu einer besseren O-Line werden. Guter Draft für Buffalo. Note: 2+

Miami Dolphins
Draft Picks: Charles Harris, DE (#23), Raekwon McMillan, LB (#54), Cordrea Tankersley, CB (#97)

Die Dolphins mussten was für ihre Defense tun und das haben sie auch getan. Harris ist ein starker Passrusher, der alle drei Downs spielen kann. McMillan an Position 54 war für Miami ein absoluter Value Pick. Tankersley braucht wohl noch ein wenig Zeit, war aber immerhin der beste Cornerback im Meisterschaftsteam der Clemson Tigers. Note: 2

New England Patriots
Draft Picks: Derek Rivers, DE (#83), Antonio Garcia, OT (#85)

Die Patriots durften zum ersten Mal in der dritten Runde einen Spieler auswählen. Dementsprechend haben sie auch keine großen Namen mehr bekommen. Allerdings schafft es Belichick immer wieder, das Beste aus seinen Rollenspielern rauszuholen. Rivers sollte seine Einsätze kriegen, während Garcia wohl erstmal als Nat Solder-Ersatz dienen wird. Note: 3-

New York Jets
Draft Picks: Jamal Adams, S (#6), Marcus Maye, S (#39), ArDarius Stewart, WR (#79)

Keine Frage, Adams an #6 war ein Top Pick und Maye ist auch ein richtig talentierter Junge. Aber zwei Safetys in den ersten beiden Runden? Naja, zumindest haben sie dann in der dritten Runde einen Receiver gefunden, der sofort starten kann. Note: 2

AFC North

Baltimore Ravens
Draft Picks: Marlon Humphrey, CB (#16), Tyus Bowser, OLB (#47), Chris Wormley, DE (#74), Tim Williams, OLB (#78)

Die Ravens wollen an alte Zeiten anknüpfen und haben ihre ersten vier Picks alle in die Defensive investiert. Humphrey ist ein starker Corner, der sofort eine wichtige Rolle für die Ravens einnehmen sollte. Am zweiten Tag hat Baltimore dann alles getan, um das Leben gegnerischer Quarterbacks in Zukunft zur Hölle zu machen. Note: 1-

Cincinnati Bengals
Draft Picks: John Ross, WR (#9), Joe Mixon, RB (#48), Jordan Willis, DE (#73)

Meiner Meinung nach haben die Bengals Ross in der ersten Runde völlig overdraftet, zumal sie bei ihren Receiver im Vergleich zu anderen Mannschaftsteilen noch ganz gut aufgestellt sind. In der zweiten Runde haben sie dann mit Mixon einen der kontroversesten Spieler geholt. Vom Talent her sicher ein guter Pick, aber es bleibt abzuwarten, ob er stressfrei bleiben kann. Jordan Willis an #73 war dann ein Steal, der sofort helfen kann. Note: 2- 

Cleveland Browns
Draft Picks: Myles Garrett, DE (#1), Jabrill Peppers, S (#25), David Njoku, TE (#29), DeShone Kizer, QB (#52), Larry Ogunjobi, DT (#65)

Die Browns haben sich nicht beirren lassen und haben ausnahmsweise dem Irrenhaus der Quarterbackverrückten nicht beigewohnt. Ganz ruhig und besonnen haben sich die Browns einen Top-Spieler nach dem anderen gesichert und konnten an Position 52 immer noch einen QB für die Zukunft verpflichten. Dazu in der dritten Runde noch einen Tackle. Ich bin begeistert vom Draft der Browns. Note: 1+ 

Pittsburgh Steelers
Draft Picks: T.J. Watt, LB (#30), JuJu Smith-Schuster, WR (#62), Cameron Sutton, DB (#94), James Conner, RB (#105)

Watt 2.0 ist ein solider Pick an #30. Aber welchen Pick der Steelers ich richtig feiere, ist JuJu Smith-Schuster. Nicht nur ,weil er einen geilen Namen hat, sondern weil er ein ultraproduktiver Spieler ist. Seine 40 Yard-Zeit lässt zwar niemanden staunen. Aber genau wie Anquan Boldin versteht es Smith-Schuster, seinen Körper exzellent einzusetzen. Sutton und Conner sind zwei weitere Picks, die wir früh auf dem Feld sehen könnten. Note: 2

AFC South

Houston Texans
Draft Picks: Deshaun Watson, QB (#12), Zach Cunningham, LB (#57), D’Onta Foreman, RB (#89)

Die Texans haben mal wieder einen First Round Pick an die Browns abgegeben. Dafür haben sie sich Deshaun Watson gesichert, nachdem sie sich beim seinem Visit schon verliebt hatten. Sollte Watson tatsächlich ein guter NFL Quarterback werden, hat sich das alles gelohnt. Ich verstehe aber nicht, warum die Texans nicht gleichzeitig ihren neuen QB schützen wollen und einen O-Liner draften. Cunningham und Foreman sind davon abgesehen aber gute Spieler. Note: 3

Indianapolis Colts
Draft Picks: Malik Hooker, S (#15), Quincy Wilson, CB (#46), Tarell Basham, DE (#80)

Dass die Colts Hooker und Wilson an den Positionen bekommen haben, grenzt an ein Wunder. In der dritten Runde hätte ich dann allerdings erwartet, dass sie vielleicht doch mal versuchen, ihren Franchise Quarterback ein bisschen besser zu schützen. Aber Bahsam kann der schwachen Colts-Defense schon früh helfen. Note: 2

Jacksonville Jaguars
Draft Picks: Leonard Fournette, RB (#4), Cam Robinson, OT (#34), Dawuane Smoot, DE (#68)

Ich glaube, die Jags haben alles richtig gemacht. Mit Fournette haben sie jetzt einen Workhorse Back, der gegnerische Verteidigungen bestrafen kann. Und mit Cam Robinson hat man auch gleich denjenigen geholt, der dafür die Lücken schaffen soll. Also wenn Bortles es in der nächsten Saison nicht packt, ist ihm auch nicht mehr zu helfen… Smoot verstärkt die eh schon gute D-Line noch weiter. Note: 1

Tennessee Titans
Draft Picks: Corey Davis, WR (#5), Adoree‘ Jackson, CB (#18), Taywan Taylor, WR (#72), Jonnu Smith, TE (#100)

Ich dachte zwar, die Titans holen sich erst einen Corner und dann einen WR. Aber so ist es auch in Ordnung. Davis birgt zwar ein gewisses Risiko, da er an keinem Workout teilnehmen konnte, aber sein Tape spricht Bände. Jackson ist ein solider Corner, der auch in den Special Teams sofort zum Einsatz kommen sollte. Mit Taylor und Smith haben die Titans Mariota noch zwei Waffen mehr an die Hand gegeben. AFC South aufgepasst. Note: 2+

AFC West

Denver Broncos
Draft Picks: Garett Bolles, OT (#20), DeMarcus Walker, DE (#51), Carlos Henderson, WR (#82), Brendan Langley, CB (#101)

Die Broncos haben jetzt keine Highlight-Picks gemacht, aber solide ihre Problemstellen bearbeitet. Ob Bolles tatsächlich der beste O-Liner im Draft ist, bleibt abzuwarten. Aber Walker und Henderson sind gute Ergänzungen. Allerdings muss man sich nach der Verpflichtung von Walker ein bisschen Sorgen um unseren Kasim Edebali machen. Langley sorgt für nötige Depth. Note: 2-

Kansas City Chiefs
Draft Picks: Patrick Mahomes, QB (#10), Tanoh Kpassagnon, DE (#59), Kareem Hunt, RB (#86)

Can't wait to start a Chiefs Kingdom with Patrick Mahomes. ? #patrickmahomes

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Andy Reid hat damals mit Brett Favre, den viele mit Mahomes vergleichen, gearbeitet. Allerdings mussten die Chiefs eine Menge abgeben für einen QB, den sie erst noch 1 – 2 Jahre hinter Smith entwickeln müssen. Kpassagnon hat nicht nur einen klasse Namen, sondern ist auch ein guter Edgerusher. Auch Hunt sollte eine Rolle im System der Chiefs finden. Note: 4+

Los Angeles Chargers
Draft Picks: Mike Williams, WR (#7), Forrest Lamp, OT (#38), Dan Feeney, G (#71)

„Offense!“, lautet offenbar die Devise bei den Chargers. Ich bin tatsächlich sehr überrascht, dass die Chargers keinen Safety in den ersten drei Runden gedraftet haben, denn da haben sie wirklich niemanden. Nichtsdestotrotz haben sie alles unternommen, um Rivers glücklich zu machen: Zwei Bodyguards plus einen Redzone Threat. Happy Birthday, Philip. Note: 2

Oakland Raiders
Draft Picks: Gareon Conley, CB (#24), Obi Melifonwu, S (#56), Eddie Vanderdoes, DT (#88)

Conley war ein riskanter Pick, der aufgrund der laufenden Ermittlungen wegen Vergewaltigung wahrscheinlich auch noch später zu haben gewesen wäre. Wie dem auch sei haben die Raiders die Lücken, die sie in der Defense hatten, versucht, zu schließen und haben ein paar gute Spieler gedraftet. Note: 2-

NFC East

Dallas Cowboys
Draft Picks: Taco Charlton DE (#28), Chidobe Awuzie, DB (#60), Jourdan Lewis, CB (# 92)

Die Cowboys haben genau die Spieler genommen, die sie gebraucht haben. Charlton hat ideale körperliche Voraussetzungen und wird von Tag 1 eine große Rolle für die Defense der „Boys“ spielen. Mit dem Safety Corner-Hybrid Awuzie und dem Slot Corner Lewis haben sie auch die dezimierte Secondary aufgestockt. Alles in allem ein solider Draft. Note: 2

New York Giants
Draft Picks: Evan Engram, TE (#23), Dalvin Tomlinson, DT (#55), Davis Webb, QB (#87)

Persönlich fand ich die Entscheidung, einen Tight End in der ersten Runde zu picken, nicht so scheiße wie der Rest bei uns. Man stelle sich nur mal vor, Blount würde auch noch bei den Giants unterschreiben. Eli Manning und seine Offense wären so schwer auszurechnen wie sonst kein anderes Team. Tomlinson in der zweiten Runde verstehe ich allerdings nicht wirklich. Da hätte meiner Meinung nach ein O-Liner her gemusst. Webb als QB der Zukunft ist auf jeden Fall einen 3. Round Pick wert. Note: 3+

Philadelphia Eagles
Draft Picks: Derek Barnett, DE (#14), Sidney Jones, CB (#43), Rasul Douglas, CB (#99)

Barnett ist eine Sack-Maschine und der All Time Sack Leader der University of Tennessee. So einen Jungen haben die Eagles gebraucht. Sidney Jones ist ein super talentierter Cornerback, der sich aber leider an seinem Pro Day die Achillessehne gerissen hat. Daher finde ich ihn zu hoch gedraftet. Und auch Douglas braucht wohl noch etwas Zeit. Leider hat Wentz auch noch keine Hilfe bekommen. Note: 3+

Washington Redskins
Draft Picks: Jonathan Allen, DT/DE (#17), Ryan Anderson, LB (#49), Fabian Moreau, CB (#81)

Die Redskins haben sich zwei Alabama-Verteidiger in den ersten beiden Runden geschnappt. Allen an Position 17 zu kriegen, war wie ein Sechser im Lotto für die Redskins und auch Anderson überzeugt durch seinen Willen. Moreau an #81 gibt den Redskins noch eine solide Option für die Secondary. Heute Nacht wird wohl die Offense gestärkt. Note: 2

NFC North

Chicago Bears
Draft Picks: Mitchell Trubisky, QB (#2), Adam Shaheen, TE (#45)

Die Bears wurden verarscht! San Francisco hat sie beraubt und nackig auf der Straße ausgesetzt. Ich bin überzeugt, Chicago hätte Trubisky draften können, ohne nach vorne zu traden. Aber selbst dann wäre es in meinen Augen kein guter Pick gewesen. Shaheen ist aufgrund seines Basketball-Hintergrundes und seiner Größe ein interessanter Spieler, aber Chicago hat größere Probleme im Kader… Note: 6

Detroit Lions
Draft Picks: Jarrad Davis, LB (#21), Teez Tabor, CB (#53), Kenny Golladay, WR (#96)

Die Lions brauchten dringend ein Upgrade auf der Linebacker-Position und das haben sie mit Davis bekommen. Teez Tabor ist ein super Corner mit einer durchschnittlichen 40 Yard-Zeit. Seine Reaktion auf die langsame Zeit: „Ich bin Footballspieler und kein Sprinter.“ Recht hat er. Golladay wäre wohl auch in der vierten Runde noch zu haben gewesen, deswegen gibt es da Abzüge. Note: 2-

Green Bay Packers
Draft Picks: Kevin King, CB (#33), Josh Jones, S (#61), Montravius Adams, DT (#93)

Die Packers haben entgegen Stolles Vorhersage nicht noch mal zurückgetradet und stattdessen mit Kevin King die dringend benötigte Hilfe für die Secondary geholt. Josh Jones ist ein harter Hitter und wird die Rolle von Micah Hyde übernehmen sollen. Adams war eine guter Value Pick an #93, aber die Packers brauchen immer noch einen RB und einen LB. Note: 2

Minnesota Vikings
Draft Picks: Dalvin Cook, RB (#41), Pat Elflein, C (#70)

Die Vikings hatten schon nicht viele Picks und haben dann noch einen 4. Runden-Pick abgegeben, um für Cook nach vorne zu traden. Nach Petersons Abgang brauchten die Vikings zwar unbedingt einen guten RB, aber der Draft ist tief besetzt. Pat Elflein ist der beste Center im Draft und stopft sofort eine Lücke bei den Viks. Note: 2-

NFC South

Atlanta Falcons
Draft Picks: Takkarist McKinley, DE (#26), Duke Riley, LB (#75)

Um den Cowboys, Steelers und Packers zuvor zu kommen, mussten die Falcons für Takk McKinley nach vorne traden. Auf der anderen Seite von Vic Beasley sollte McKinley viele Chancen bekommen, gegnerische QBs zu jagen. Mit Duke Riley holen die Falcons einen College-Kollegen von Deion Jones, der auch gerne austeilt. Die Atlanta-Defense könnte für Gegner unangenehm werden. Note: 2

Carolina Panthers
Draft Picks: Christian McCaffrey, RB (#8), Curtis Samuel, WR/RB (#40), Taylor Moton, OT (#64), Daeshon Hall, DE (#77)

Die Panthers haben den Spieler bekommen, den sie offensichtlich haben wollten – und sie mussten dafür nicht mal etwas abgeben. Dass sie dann in der zweiten Runde aber nochmal einen ganz ähnlichen Spielertypen draften, finde ich merkwürdig. Offensive Tackle war ein absolutes Must have für die Panthers vor dem Draft und Moton ist ein solider Pick. Hall braucht zwar bestimmt noch ein bisschen Zeit, um wirklich Einfluss auf Spiele in der NFL nehmen zu können, kann aber hier und da schon bei Passing Downs aushelfen. Note: 2-

New Orleans Saints
Draft Picks: Marshon Lattimore, CB (#11), Ryan Ramczyk, OT (#32), Marcus Williams, S (#42), Alvin Kamara, RB (#67), Alex Anzalone, LB (#76), Trey Hendrickson, DE (#103)

Die Saints hatten bislang das Glück des Geduldigen. Ohne etwas zu tun, sind ihnen die Spieler reihenweise in die Hände gefallen. Mit Lattimore bekamen sie an #1 den besten Corner des Drafts und an #32 den vielleicht besten Tackle. Am zweiten Tag ging das Glück weiter: Marcus Williams ist genau die Art Safety, die New Orleans brauch. Und dann fällt ihnen auch noch Alvin Kamara in den Schoß. Anzalone und Hendrickson sind ebenfalls gute Spieler in Positionen, die die Saints dringend benötigen. Note: 1

Tampa Bay Buccaneers
Draft Picks: O.J. Howard, TE (#19), Justin Evans, S (#50), Chris Godwin, WR (#84), Kendell Beckwith, LB (#107)

O.J. Howard an #19 war ein No Brainer und Justin Evans können sie auch gut gebrauchen. Chris Goodwin ist zwar ein vernünftiger WR, ich hätte an dieser Stelle aber lieber einen RB gesehen. Beckwith sorgt für Tiefe bei den Linebackern. Note: 2

NFC West

Arizona Cardinals
Draft Picks: Haason Reddick, OLB (#13), Budda Baker, S (#36), Chad Williams, WR (#98)

Reddick ist dank seiner Workout-Leistungen tatsächlich bis auf Position 13 gerutscht. An seinem Arbeitseifer gibt es nichts zu rütteln. Ich frage mich aber doch, wie produktiv Reddick von Anfang an sein kann. Budda Baker ist einer der 4 besten Safetys in diesem Draft und wird zusammen mit Mathieu für Furore sorgen. Allerdings mussten die Cards auch drei Picks abgeben um ihn zu bekommen. Mit Williams haben sie für die dritte Runde einen sehr guten Reciver abgestaubt. Note: 2-

Los Angeles Rams
Draft Picks: Gerald Everett, TE (#44), Cooper Kupp, WR (#69), John Johnson, S (#91)

Die Rams brauchten unbedingt einen Tight End und haben einen guten Mann in Everett gefunden. Mein Lieblingspick für die Rams ist allerdings Cooper Kupp. Der Wide Receiver aus Eastern Washington fängt alles, was man in seine Nähe wirft. Damit haben die Rams das Leben von Goff erheblich einfacher gemacht, obwohl da auch noch 1 – 2 O-Liner fehlen. Johnson ist ein vielseitiger Safety, der schnell eine Rolle in LA finden sollte. Note: 2-

San Francisco 49ers
Draft Picks: Solomon Thomas, DE (#3), Reuben Foster, LB (#31), Ahkello Witherspoon, CB (#66), C.J. Beathard, QB (#104)

Was die 49ers in der ersten Runde veranstaltet haben, war für mich als San Francisco-Fan ein wahres Fest. Mit Thomas und Foster haben sie zwei Top 5-Spieler abgegriffen und vorher noch den Bears ein paar extra Picks aus den Rippen geleiert. Geil! Day 2 war dann weniger spektakulär. Witherspoon ist ein langer und wendiger Corner, der aber noch große Probleme im Tackling hat. Auch C.J. Beathard finde ich overdraftet, da mit Dobbs ein besserer QB noch zu haben gewesen wäre. Aber Foster und Thomas machen alles wett. Note: 1-

Seattle Seahawks
Draft Picks: Malik McDowell, DT (#35), Ethan Pocic, OL (#58), Shaquill Griffin, CB (#90), Delano Hill, S (#95), Nazair Jones, DT/DE (#102), Amara Darboh, WR (#106)

Die Seahawks verstehen es, in den mittleren Runden wertvolle Spieler zu draften. Dementsprechend hat Seattle insgesamt dreimal zurück getradet und sich somit zwei Second Rounder und vier Third Rounder gesichert. Jeder der gedrafteten Spieler passt in das Seahawks-System. Ich bin aber überrascht, dass sie mit Pocic nur einen O-Liner verpflichtet haben. Alles typisch Seattle eben… Note: 2-

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Remo
Geschrieben von Remo
Kurz und knackig zur Person: - abgeschlossenes Sportmanagementstudium - freier Sportjournalist/-marketer - Social-Media Ratte - 49ers-Fan - Berliner - Herthaner