Freunde, ein paar wenige von uns haben bereits 8 oder gar 9 Siege und können schon ganz entspannt für die Fantasy-Playoffs planen. Ein paar wenige… Für die meisten GMs geht es aber weiterhin ums nackte Überleben! Potzblitz. Unsere Starts & Sits Week 10.

Eines muss natürlich wieder betont werden: Hier geht es nicht darum euch zu empfehlen, Granaten wie Antonio Brown oder AJ Green am Wochenende aufzustellen. Das tut ihr IMMER. Gerade bei diesen beiden glaube ich allerdings, dass sie morgen Monsterspiele hinlegen werden… Aber für eine solche Vorhersage braucht ihr keinen Fantasy-Ratgeber. Bei ein paar wirklichen Fragezeichen des Spieltags vielleicht schon. Gehen wir’s an!



 Starts

Nothing like this feeling

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QB Matthew Stafford (Detroit Lions)

In den letzten beiden Spielen zog Stafford die Daumenschrauben sauber an. 423 Yards gegen die bockstarke Pass Defense der Steelers – und Monday Night zerlegte er die Packers mit 361 Yards und 2 TDs im Alleingang. Nun geht es gegen die Cleveland Browns, die zwar überraschend stark gegen den Lauf spielen, aber äußerst anfällig durch die Luft sind. Die drittmeisten Passing TDs und das zweitbeste Passer Rating gegnerischer Quarterbacks sprechen für sich.

Weitere Starts: Ben Roethlisberger (@Colts), Jared Goff (vs Texans), Josh McCown (@Buccaneers)


RB Carlos Hyde (San Francisco 49ers)

Im Aufeinandertreffen zweier hoffnungsloser Teams ist Hyde für die 49ers gegen die New York Giants einer der wenigen Lichtblicke. Vor allem die zweitmeisten Targets und drittmeisten Catches auf seiner Position machen ihn zu einem sicheren RB 1 im Fantasy Football. In einer Partie, die deutlich ausgeglichener sein dürfte als die meisten Spiele der 0-9 Niners, sollte Hyde auch die Gelegenheit für den ein oder anderen Rushing TD bekommen.

Weitere Starts: Orleans Darkwa (@49ers), Bilal Powell (@Buccaneers), Alvin Kamara (@Bills)


WR Sterling Shepard (New York Giants)

Neben Tight End Evan Engram ist Shepard nach überstandener Knöchelverletzung die einzig verbleibende Waffe im Passspiel der Giants. Odell Beckham jr. und Brandon Marshall machen sich’s seit Wochen auf der heimischen Couch gemütlich, während Shepard nun Eli’s Kohlen aus dem Feuer holen muss. Bei seiner Rückkehr ins Team letzte Woche fing er 5 Bälle für 70 Yards. Die San Francisco 49ers kassierten bereits 9 TDs durch WR (die viertmeisten der NFL).

Weitere Starts: Robby Anderson (@Buccaneers), Marvin Jones (vs Browns), Robert Woods (vs Texans)


TE Hunter Henry (Los Angeles Chargers)

Klar, Henry ist beständig unbeständig… Seine Yards in den letzten 5 Spielen: 16, 42, 90, 73, 11. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der Coaching Staff der Chargers mit einer anderen Erkenntnis aus der Bye Week kommen kann als den Tight End zum Mittelpunkt des Gameplans gegen die Jacksonville Jaguars zu machen. Deren Defense ist über außen nicht zu bezwingen. Ich erwarte ne Menge von RB Melvin Gordon – und Hunter Henry.

Weitere Starts: Cameron Brate (vs Jets), Eric Ebron (vs Browns), Kyle Rudolph (@Redskins)


Sits

#TBT to last year in Chicago. #GBvsCHI #GoPackGo

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QB Jacoby Brissett (Indianapolis Colts)

Wer sich überlegt, Brissett nach seiner starken und fehlerfreien Performance letzten Sonntag gegen Houston (308 Yards, 2 TDs) weiterhin das Vertrauen zu schenken, sollte vielleicht nochmal drüber nachdenken. Die Pittsburgh Steelers haben die zweitbeste Pass Defense der Liga (nur 6 Passing TDs), die viertmeisten Sacks – und nur ein Wide Receiver fing 2017 Pässe für mehr als 65 Yards gegen den Steel Curtain.

Weitere Sits: Philip Rivers (@Jaguars), Case Keenum (@Redskins)


RB Ameer Abdullah (Detroit Lions)

Die Spekulation, dass Abdullah nach seinen beiden Fumbles im Spiel gegen die Packers seinen Platz als Starter an Theo Riddick verlieren könnte, ist vermutlich Blödsinn. Riddick war nie mehr als ein (guter) 3rd Down Back und ist eher Receiver als Rusher. Aber da einer der beiden Fumbles in der gegnerischen Redzone passierte, dürfte Abdullah so schnell keine Carries an der Goalline mehr bekommen. Die Cleveland Browns können zwar nicht viel – aber Laufverteidigung.

Weitere Sits: C.J. Anderson (vs Patriots), Damien Williams (@Panthers)


WR Jordy Nelson (Green Bay Packers)

Die überraschendste Erkenntnis des letzten Spieltags war für mich, dass die Packers aus der Bye Week kamen und ihren Quarterback Brett Hundley das Ei gegen die Lions in der ersten Halbzeit nur zweimal (bei 21 Passversuchen!) länger als 10 Yards werfen ließen. Das spricht nicht gerade für sonderlich viel Vertrauen in den jungen Playcaller. Darunter leiden alle Receiver in Green Bay. Vor allem Jordy Nelson. Auch gegen die zuhause sehr starke Defense der Chicago Bears.

Weitere Sits: Keenan Allen (@Jaguars), Eric Decker (vs Bengals)


TE Marcedes Lewis (Jacksonville Jaguars)

Lewis ist ein klassischer Fantasy-Zombie. Wochenlang nicht zu sehen, steigt er ab und zu aus seiner Gruft und fängt 3 TDs gegen die Ravens (Week 3) oder nen TD gegen die Colts (Week 7). Nach einem ordentlichen Spiel letzten Sonntag gegen die Bengals (49 Yards) dürfte er gegen die Los Angeles Chargers wieder in der Versenkung verschwinden. Die Chargers haben 2017 erst 1 TD durch einen Tight End kassiert. Wird wohl so bleiben.

Weitere Sits: Julius Thomas (@Panthers), Coby Fleener (@Bills)


So, Leute. Wir lesen uns am Dienstag mit dem Waiver Wire für Woche 11. Selbstverständlich.

P.S.: unsere Fantasy-Gruppe bei Facebook:

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Die Menschen müssen mehr Fantasy Football spielen.

Es grüsst euch

Detti

 

Foto-Quellen: Instagram

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Detti
Geschrieben von Detti
Fantasy Nerd - Seahawks-Fan seit den frühen 2000ern (als Mike Holmgren dünn war und Matt Hasselbeck Haare hatte) - Kellerkind - königlich-bayrisches Konsulat der Footballerei