Remos top 10 O-Line Spieler

Und ihr dachtet, nur in China können sie so richtig „mauern“… Hätten die Chinesen damals die O-Line der Dallas Cowboys gehabt, die Mongolen wären niemals eingefallen. Keine Chance! Trump sollte einfach die Jungs hier auf der Liste beschäftigen, die Grenze wäre dicht. Bevor das hier aber zu einem Politik-Blog ausartet, konzentriere ich mich lieber auf die schweren Jungs der NFL!

Brady, Rodgers, Brees und wie sie alle heißen hätten ihre Erfolge nicht ohne ihre O-Line feiern können. Die Männer haben sich ihre jährlichen Golfcarts, Jet-Skis und Segways redlich verdient…


10. Jason Peters, LT, Philadelphia Eagles

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Mit 35 immer noch ein unüberwindbares Hindernis. Seit dem sich Peters im Sommer 2008 den Eagles angeschlossen hat, wurde er nur einmal nicht für den Pro Bowl nominiert. Das war 2012, als er sich vor dem Traingscamp die Achillessehne riss. Jason Peters ist ein Tackle-Phänomen, aber Gevatter Zeit wird auch er nicht besiegen. Deshalb „nur“ auf #10

9. Matt Paradis, C, Denver Broncos

Auf Profootballfocus.com (PFF) wird der Mann mit dem paradiesischen Namen sogar auf Platz 2. aller O-Linemen geführt. Fakt ist, der Center der Denver Broncos hat in der Saison 2016 nur 17 QB Pressures und 3 QB Hits zugelassen. Selbst beim Run-Blocking war er einer der wenigen Lichtblicke in der O-Line der Broncos.

8. Kelechi Osemele, LG, Oakland Raiders

Zusammen mit Donald Penn (LT) und Rodney Hudson (C) bildet Osemele eine der besten Passblocker der NFL. Sein starker Auftritt in 2016 hat ihm außerdem seinen ersten Platz im Pro Bowl sowie einen Platz in den NFL Top 100 (95.) gesichert.

7. Donald Penn, LT, Oakland Raiders

Donald Penn hat in der kompletten vergangenen Spielzeit nur einen einzigen Sack zugelassen, aber das war ein folgenschwerer! In Week 16 rutschte er aus und ließ Trent Cole zu Derek Carr durchkommen. Der Rest ist Geschichte. Auch wenn das ein bitterer Moment für alle Raiders Fans war, Donald Penn ist eine Bank auf Dereks Blind Side.

6. Tyron Smith, LT, Dallas Cowboys

Smith ist ohne Frage einer der besten Tackle der NFL und ein Mitglied der „Dallas Five“, wie die O-Line der Cowboys in Fachkreisen (eigentlich ausschließlich von mir) genannt wird. Smith hat 2016 nur zwei Sacks zugelassen und das obwohl er einen Grünschnabel schützen musste.

5. Joe Thomas, LT, Cleveland Browns

Der erste Name, der jedem Football-Fan beim Thema O-Line als erstes einfällt. Thomas ist auch der Grund, warum sich die Browns nach den Leistungen der vergangenen neun Jahre noch immer Football-Team schimpfen dürfen. Noch beeindruckender als seine Leistungen ist allerdings die Tatsache, dass Thomas – seitdem er 2007 gedraftet wurde – nicht einen einzigen Snap verpasst hat.

4. Trent Williams, LT, Washington Redskins

Wenn er in der vergangenen Saison auf dem Feld stand, war er konstant immer einer der besten O-Liner der Liga und wurde folgerichtig zu seinem fünften Pro Bowl in Folge eingeladen. Williams ist in der Form seines Lebens und hat einen riesigen Anteil daran, dass „Captain Kirk“ den Redskins 24 Millionen im nächsten Jahr abknöpfen kann. Ich hoffe, Cousins lässt dann und wann mal nen Abendessen springen für seinen wichtigsten Beschützer.

3. Travis Frederick, C, Dallas Cowboys

Travis Frederick hat seit 2014 keinen (!) einzigen Sack mehr zugelassen. Ich sags nochmal: KEINEN! Zugegeben, Center werden nicht so oft auf die Probe gestellt wie ihre Kollegen auf den äußeren Positionen. Aber seit 2014 keinen Sack zuzulassen, ist auf jeden Fall ne Ansage. Frederick ist für mich daher seit Jahren der beste Center im Football.

2. Marshal Yanda, G, Baltimore Ravens

Marshal Yanda wurde von PFF viermal in Folge zum besten Guard der NFL gekürt und vielleicht hätte er auch bei mir den ersten Platz verdient gehabt, aber neun Spiele in der Saison 2016 sind mir zu wenig. Davon abgesehen ist Yanda der feuchte Traum eines jeden Offensive Coordinators. Er ist ein exzellenter Run-Blocker und in der Passprotection beweglich genug, um notfalls auch auf der Tackle Position zu spielen.

1. Zack Martin, RG, Dallas Cowboys

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Zack Martin wurde schon in seiner Rookie Saison in das All Pro Team gewählt und spielt seitdem konstant auf diesem Niveau. Über seine Seite erlaubte er 2016 nur 12 QB Pressures. Was ihn aber auf eine andere Ebene als den Rest der Männer auf dieser Liste hebt, ist seine Run-Blocking Ability. Es kommt ja nicht von irgendwo, dass Ezekiel Elliott sich schon als Rookie den Rushing Title sichern konnte. Kein anderer Running Back hat so viele Yards vor dem ersten Kontakt erlaufen wie Elliott. Und diese Lorbeeren gehören zu einem Großteil Zack Martin…

In der nächsten Ausgabe gucken wir dann mal rüber auf die andere Seite.

Bis dahin, bleibt stabil

Euer Remo

 

Fotos/Gifs: Twitter/Giphy

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Remo
Geschrieben von Remo
Kurz und knackig zur Person: - abgeschlossenes Sportmanagementstudium - freier Sportjournalist/-marketer - Social-Media Ratte - 49ers-Fan - Berliner - Herthaner