Foto: 2017 NFL Mock Draft

Beim Fußball gibt es 82 Millionen Bundestrainer. Auch beim Football versucht sich jeder Depp an einer möglichst korrekten Vorhersage des kommenden Drafts – und da dürfen wir natürlich nicht fehlen. Deswegen gibt es jetzt auch von mir die aktualisierte Version meines Mock Drafts. Dabei haben sich einige Kandidaten mit ihren Leistungen bei der Combine weit nach vorne geschoben, während andere mit ihren Leistungen, bzw. Nicht-Leistungen, in der Gunst der Teams gefallen sind.

Besonders genau werden natürlich wieder die Quarterbacks beäugt, von denen in diesem Jahr keiner die Scouts in ihre Wechselwäsche genötigt hat. Dennoch gibt es im professionellen Sport wohl keine Position, die für ein Team wichtiger ist – daher werden sich auch in diesem Draft wieder einige Teams nach dem vermeintlichen Retter strecken.



Defense is King – Chargers holen Rivers-Nachfolger

  1. Cleveland Browns: Myles Garrett (DE, Texas A&M) (vorher: 1.)

Auf der 1 nichts Neues! Garrett hat auf voller Linie überzeugt und ist DER klare Nummer 1 Pick! Cleveland könnte in der kommenden Saison tatsächlich ne vorzeigbare Defense aufs Feld schicken.

Via #espnNFL #MylesGarrett has spoken.

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  1.  San Francisco 49ers: Solomon Thomas (DE, Stanford) (16.)

Die 49ers brauchen eigentlich überall Verstärkung, holen sich aber mit Thomas den zweitbesten Passrusher im Draft und bauen das Team um eine vielversprechende D-Line auf.

  1. Chicago Bears: Jamal Adams (S, LSU) (7.) 

Die Bears bekommen genau, was sie brauchen:  Einen Traffic Cop in der Mitte des Feldes. Jamal Adams ist ein Leader und „ready to go“. Damit ist er die perfekte Wahl für die Bears.

  1. Jacksonville Jaguars: Jonathan Allen (DT, Alabama) (8.) 

Die Jaguars stellen Campbell noch einen schweren Jungen an die Seite. Ein Anblick, den kein Running Back gerne sieht.

  1. Tennessee Titans: Malik Hooker (S, Ohio State) (4.) 

Die Titans machen die Secondary dicht! Hooker ist ein Biest mit überragenden Ballskills, der den Titans sofort hilft.

  1. New York Jets: Marshon Lattimore (CB, Ohio State) (5.) 

Die Jets kriegen den Spieler, den sie brauchen. Klar könnten sie einen Quarterback nehmen, aber mit dem Kader kann man auch noch ein Jahr auf Sam Darnold warten.

  1. San Diego Chargers: Deshaun Watson (QB, Clemson) (23.) 

Die beiden Safetys sind vergriffen und Philip Rivers ist auch nicht mehr der Jüngste. Mit Watson holen sie sich den direkten Erben.

Watson's wild ride in the Natty the other day?? #clemson #deshaunwatson #collegefootball

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  1. Carolina Panthers: Leonard Fournette (RB, LSU) (6.) 

Die Panthers haben zwar mit Stewart verlängert, aber der kann auch nicht mehr die ganze Last schultern. Außerdem soll Cam ja nicht mehr so viel laufen. Fournette nimmt ihm diese Last ab.

  1. Cincinnati Bengals: Derek Barnett (DE, Tennessee) (19.) 

Die Bengals müssen ihre D-Line verjüngen, da kommt Barnett gerade recht. Der Edgerusher aus Tennessee bringt den nötigen Antrieb.


Gesegnet sind die, die einen zweiten Erstrunden Draft Pick haben

  1. Buffalo Bills: Mike Williams (WR, Clemson) (9.) 

Auf Sammy Watkins Wohlbefinden kann man sich leider nicht verlassen und auch sonst sind die Bills auf der Wide Receiver Position extrem dünn besetzt. Williams würde dort auf Anhieb viele Probleme lösen.

  1. New Orleans Saints: Gareon Conley (CB, Ohio State) (-) 

Die Saints brauchen in der Secondary jede Hilfe, die sie kriegen können. Gareon Conley hat durch seine Leistungen bei der Combine und beim Pro Day einen ordentlichen Sprung nach vorne gemacht und sollte den Saints sofort weiterhelfen.

  1. Cleveland Browns: O.J. Howard (TE, Alabama) (28.) 

Besser könnte der Draft für die Browns nicht laufen. O.J. Howard ist ein absolutes Monster, was er beim Pro Day und Combine eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

  1. Arizona Cardinals: Reuben Foster (LB, Alabama) (2.) 

Fosters Talent ist offensichtlich, seine schwierige Persönlichkeit aber leider auch. Bruce Arians hat kein Problem mit schwierigen Spielern und könnte mit Reuben Foster einen Jackpot landen.

  1. Philadelphia Eagles: Corey Davis (WR, Western Michigan) (10.) 

Carson Wentz bekommt neben Jeffery einen zweiten Top-Receiver, der auch mal ein Big Play aus dem Ärmel schütteln kann.

  1. Indianapolis Colts: Forrest Lamp (OG, Western Kentucky) (26.) 

Klar brauchen die Colts Hilfe in der Defense, erste Priorität sollte aber der Schutz von Andrew Luck sein.

  1. Baltimore Ravens: John Ross (WR, Washington) (17.) 

Die Ravens brauchen Speed – und sie holen sich Speed. „Mr. 4,22“ wird versuchen, in die großen Fußstapfen von Steve Smith Sr. zu treten.

  1. Washington Redskins: Haason Reddick (LB, Temple) (-) 

Reddick hat mit seiner Performance den wahrscheinlich größten Sprung auf den Draft Boards der NFL Teams gemacht. Der Überathlet wird den Redskins gut zu Gesicht stehen.

#haasonreddick #templefootball #temple #owls #underarmour

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  1. Tennessee Titans: David Njoku (TE, Miami) (13.) 

Nachdem sie schon ihre Secondary gestärkt haben, holen sich die Titans eine starke Anpielstation für Mariota in der Mitte des Feldes.


Quarterback Surprise!

  1. Tampa Bay Buccaneers: Tre’Davious White (CB, LSU) (15.) 

Die Bucs brauchen dringend Depth für die Secondary und White ist der beste noch verfügbare Mann dafür.

  1. Denver Broncos: Ryan Ramczyk (OT, Wisconsin) (12.) 

Die Broncos haben die Playoffs hauptsächlich wegen ihres unterirdischen O-Line Spiels verpasst. Daran muss gearbeitet werden.

  1. Detroit Lions: Takkarist McKinley (OLB, UCLA) (31.) 

Die Lions brauchen dringend ein Upgrade auf der Passrusher- und der LB-Position. McKinley kann beides spielen und ist eine verlässliche Bank bei Passing Downs.

  1. Miami Dolphins: Jabrill Peppers (S, Michigan) (18.) 

Peppers ist einer meiner Lieblingsspieler im Draft und eine 1A Allzweckwaffe. Durch seine Performance bei der Combine hat er sich seinen Platz in der 1. Runde gesichert.

  1. New York Giants: Patrick Mahomes (QB, Texas Tech) (-) 

Überraschung im Big Apple! Die Giants draften mit Mahomes Elis Nachfolger und das, obwohl Trubisky und Kizer beide noch zu haben sind, aber der Junge hat einfach Potenzial.

  1. Oakland Raiders: Taco Charlton (DE, Michigan) (22.) 

Charlton hat Gardemaß für einen Passrusher (1,98m, 125kg) und könnte in der Defensive Line der Raiders sofort für Gefahr sorgen.

  1. Houston Texans: Mitchell Trubisky (QB, North Carolina) (3.) 

Romo ist jetzt Kommentator bei CBS und die Texans gucken mit Tom Savage als nominellem Quarterback #1 dumm aus der Wäsche. Wenn Trubisky hier noch verfügbar ist, machen die Texans Nägel mit Köpfen.


Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul

  1. Seattle Seahawks: Kevin King (CB, Washington) (-) 

Auf vielen Draft Boards wird King nicht so früh auftauchen, aber er passt einfach zu den Seahawks. Denn die stehen ja bekanntlich auf lange, athletische Cornerbacks, die sich und der Welt etwas beweisen wollen.

  1. Kansas City Chiefs: Jarrad Davis (LB, Florida) (30.) 

Die Chiefs brauchen dringend einen verlässlichen Inside Linebacker und damit ist Davis genau ihr Mann. Er ist einer der sichereren Picks in diesem Draft.

  1. Dallas Cowboys: Adoree Jackson (CB, USC) (-) 

Die Cowboys haben in der Offseason ihre halbe Secondary verloren und haben dringenden Nachholbedarf. Jackson ist einer der besten Athleten im Draft und kann den Cowboys auch bei den Special Teams helfen.

  1. Green Bay Packers: Quincy Wilson (CB, Florida) (21.) 

Die Packers brauchen dringendst einen produktiven Cornerback. Wilson hat bei seinem 40 Yard Dash zwar niemanden vom Hocker gehauen, aber sein Game Tape spricht für sich.

  1. Pittsburgh Steelers: T.J. Watt (LB, Wisconsin) (-) 

J.J.s „kleiner“ Bruder stand ihm bei der Combine in Nichts nach, war beim 40 Yard Dash sogar wesentlich schneller. Die Steelers können den vielseitigen Linebacker gebrauchen, denn irgendwann wird auch James Harrison mal älter. Müsste er jedenfalls, sicher bin ich mir bei ihm allerdings nicht…

JJ vs TJ …The Watts are fast ???? #jjwatt #tjwatt #wearetexans

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  1. Atlanta Falcons: Charles Harris (DE, Missouri) (-) 

Die Schwachstelle der Falcons in der vergangenen Saison war ihr zu inkonstanter Passrush. Mit Charles Harris an seiner Seite kann Vic Beasley aber auch nochmal einen Sprung machen.

  1. New Orleans Saints: DeShone Kizer (QB, Notre Dame) (32.) 

So einfach findet man Drew Brees‘ Nachfolger. Man muss nur seinen besten Receiver an die Patriots verhökern und schon fällt einem der nächste potentielle Franchise QB in den Schoß.

 

 

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Remo
Geschrieben von Remo
Kurz und knackig zur Person: - abgeschlossenes Sportmanagementstudium - freier Sportjournalist/-marketer - Social-Media Ratte - 49ers-Fan - Berliner - Herthaner