Die wahrscheinlich beste und spannendste Division der Liga! Die Champions aus Denver mussten einige Abgänge in Kauf nehmen. Kansas hat sich klamm heimlich zu einem Spitzenteam gemausert. In Oakland macht man sich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder berechtigte Hoffnungen auf die Playoffs und in San Diego will man die schlechte letzte Saison vergessen machen.

Die AFC West Teams im Überblick

 

Denver Broncos

„Never underestimate the heart of a champion“ (unterschätze niemals das Herz eines Champions) heißt es in einem amerikanischen Sprichwort. Und das trifft natürlich auch auf die Broncos zu. Allerdings gibt es einige Fragezeichen im Kader des Super Bowl-Gewinners. Man hat sich in der ersten Runde des Drafts mit Paxton Lynch zwar einen Ersatz für den zukünftigen Hall of Fame-Quarterback Peyton Manning gesichert. Der braucht aber wohl noch Zeit. Die Alternative mit Trevor Siemian dabei alles andere als rosig aus. Die Defense wird zwar wieder überragen, aber auch da muss das Team aus Denver empfindliche Abgänge verkraften. Der Kampf um den Division Titel ist damit eröffnet.



Kansas City Chiefs

Die Chiefs haben einen ausgeglichenen Kader mit hoher Qualität auf beiden Seiten des Balls. Mit Alex Smith hat Kansas einen Quarterback in seinen Reihen, der wenig Fehler macht und ein Spiel souverän managen kann. Mit Jeremy Maclin (WR) und Jamaal Charles (RB) bildet er eines der besten Trios der Liga. Obwohl die Chiefs auf fast allen Positionen überdurchschnittlich besetzt sind fehlt dem Team das gewisse Etwas um den ganz großen Wurf zu landen.


Oakland Raiders

Eines der spannendsten Teams der NFL. Die Raiders hatten schon in der letzten Saison ein extrem talentiertes, junges Team, das ansehnlichen Football gezeigt hat. Jetzt will man unbedingt endlich wieder den Sprung in die Playoffs schaffen. Dafür hat man sich mit starken Veterans verstärkt. Oakland kann weit kommen, wenn Quarterback Derek Carr das Team in seinem dritten Profi-Jahr ordentlich führt.


San Diego Chargers

Der Vertragspoker um Vorauszahlungen an den Erstrunden-Pick Joey Bosa ist wie eine schlechte Seifenoper. Der an dritter Stelle gedraftete Defensive End wird sehr wahrscheinlich in Week 1 nicht im Kader der Chargers stehen. Wer nun Recht hat und wer nicht, ist eigentlich zweitrangig. Bei diesem Hin und Her gibt es keine Gewinner. Davon abgesehen sollten die Chargers mit einem wieder genesenen Keenan Allen (WR) und Ihrem Top 10-Quarterback Philipp Rivers eine bessere Saison spielen als im letzten Jahr. Spannend wird auch, ob Melvin Gordon (RB) in seinem zweiten Jahr sein Potenzial abrufen kann.

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Remo
Geschrieben von Remo
Kurz und knackig zur Person: - abgeschlossenes Sportmanagementstudium - freier Sportjournalist/-marketer - Social-Media Ratte - 49ers-Fan - Berliner - Herthaner