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3. November 2026

Bucs gewinnen ohne einen einzigen angekommenen Pass

Das gab es seit 52 Jahren nicht mehr: Die Buccaneers schlagen die Falcons 16:0, ohne einen einzigen Pass anzubringen. Zuletzt hatten das 1974 die Bills geschafft. Bei den Bucs hat nur die Defense Pässe gefangen, und zwar gleich viermal. Dazu ist die letzte Serie der Saison gerissen: Die Vikings verlieren 15:19 in Detroit, damit ist kein Team in der NFL mehr ungeschlagen.

Außerdem: Die Steelers holen acht Sacks gegen die Browns und stehen allein an der Spitze der AFC North, die Jaguars führen gegen die Colts schon zur Pause 28:0, und die Raiders entscheiden ein Shootout bei den Jets 27 Sekunden vor Schluss. Dazu zwei Krimis mit Overtime: Die Bengals drehen gegen die Titans ein 29:36 und gewinnen 43:36, die Cardinals gleichen in Dallas sechs Sekunden vor Schluss aus und siegen 33:30. In Buffalo verletzt sich Lamar Jackson schon bei seinem ersten Pass, er muss am Daumen operiert werden. Am Abend dann der Schocker in Denver: Die Broncos stoppen Patrick Mahomes in den letzten Sekunden an der 1-Yard-Linie, gewinnen 28:24 und übernehmen die AFC West. Dazu drehen die Patriots in Miami ein 3:13, und die Rams schicken die Chargers in die siebte Niederlage. Und im Sunday Night Game schicken die Commanders die Eagles mit 27:10 in die sechste Niederlage in Folge. Zum Abschluss gewinnen die Bears das Monday Night Game in Seattle mit 34:17, D’Andre Swift läuft dreimal in die Endzone.


Bucs gewinnen ohne einen angekommenen Pass

Falcons
Week 8 · FinalFalcons
0:16
Buccaneers
Week 8 · FinalBuccaneers

Die Story des Spiels: Baker Mayfield warf genau dreimal, keiner der Pässe kam an. Er musste auch nicht: Bucky Irving lief für 170 Yards, Kenny Gainwell für 140, das ganze Team kam auf 324 Rushing Yards. Die Punkte kamen aus drei Field Goals von Chase McLaughlin und einem 4-Yard-Touchdown von Irving im dritten Viertel. Auf der anderen Seite fing die Bucs-Defense vier Pässe von Michael Penix Jr. ab, Linebacker Alex Anzalone allein zwei davon.

Tampa Bay BuccaneersTampa Bay Buccaneers3-5

Das Spiel: 56 Läufe bei 5,8 Yards pro Carry und 35 Minuten Ballbesitz. Irvings längster Lauf ging über 46 Yards, der Touchdown-Drive im dritten Viertel über 90 Yards bestand nur aus Läufen. Ganz sauber war es trotzdem nicht: Mayfield fiel der Ball in der ersten Hälfte dreimal aus der Hand, er sicherte ihn jedes Mal selbst. Einmal gab er ihn danach per Lateral an Irving weiter, der bis zur 1-Yard-Linie kam und dort den Ball verlor. Er rollte durch die Endzone ins Aus, Touchback für Atlanta. Vor allem die Defense hielt Atlanta komplett vom Scoreboard fern: Die Falcons verwandelten keinen ihrer zwölf dritten Versuche.

Was das für die Saison bedeutet: 3-5 und wieder mittendrin im Rennen um die NFC South, die die Panthers mit 3-4 anführen. Gegen eine Defense, die so viele Bälle abfängt, reicht der Lauf. Gegen die Bears wird Mayfield aber wieder werfen müssen.

Nächstes Spiel: bei den Bears (in der Nacht zu Montag, 9. November, 2:20 Uhr)

Atlanta FalconsAtlanta Falcons3-5

Das Spiel: Penix brachte 8 von 24 Pässen an, für 125 Yards und vier Interceptions. 76 dieser Yards kamen mit einem einzigen Pass auf Jahan Dotson im vierten Viertel, auch dieser Drive endete ohne Punkte. Schon der erste Drive ging leer aus, Nick Folk verschoss das Field Goal. Bijan Robinson kam bei 19 Läufen auf 76 Yards. Zwölf dritte Versuche, kein einziger verwandelt: So gewinnt man kein Divisionsspiel.

Was das für die Saison bedeutet: 3-5 und ohne einen einzigen Punkt gegen einen direkten Konkurrenten in der Division. Ohne funktionierendes Passspiel wird es für Atlanta in der NFC South schwer.

Nächstes Spiel: gegen die Bengals beim Madrid Game im Santiago Bernabéu (Sonntag, 8. November, 15:30 Uhr)


Die Vikings sind nicht mehr ungeschlagen

Vikings
Week 8 · FinalVikings
15:19
Lions
Week 8 · FinalLions

Die Story des Spiels: Achteinhalb Minuten vor dem Ende sah es nach dem siebten Vikings-Sieg aus. Kyler Murray hatte T.J. Hockenson zum Touchdown gefunden und mit der Two-Point Conversion auf Jordan Addison auf 15:12 gestellt. Dann antworteten die Lions mit einem Drive fast nur über den Lauf, Jared Goff fand Jameson Williams 4:35 Minuten vor Schluss zum 19:15. Minnesota kam danach nicht mehr über die eigene 33-Yard-Linie hinaus, und Jahmyr Gibbs lief die Uhr herunter.

Detroit LionsDetroit Lions5-2

Das Spiel: Gibbs war der Mann des Tages: 153 Yards bei 23 Läufen, dazu ein 30-Yard-Touchdown im dritten Viertel. Zusammen mit Sione Vaki (65 Yards) kontrollierten die Lions das Spiel, fast 36 Minuten Ballbesitz und 384 Yards. Goff brachte 18 von 25 Pässen für 176 Yards an, mit einem Touchdown und einer Interception. Dass es so eng wurde, lag an den verpassten Chancen: Jake Bates traf nur zwei von drei Field Goals, die Two-Point Conversion nach Gibbs’ Touchdown misslang.

Was das für die Saison bedeutet: 5-2 und nur noch ein Sieg hinter Minnesota. Die NFC North ist mit Vikings, Lions, Bears und Packers für uns die stärkste Division der Liga, und Detroit hat gerade gezeigt, dass es den Spitzenreiter schlagen kann.

Nächstes Spiel: bei den Dolphins (Sonntag, 8. November, 19:00 Uhr)

Minnesota VikingsMinnesota Vikings6-1

Das Spiel: Murray brachte 17 von 29 Pässen für 210 Yards an, mit zwei Touchdowns und einer Interception. Justin Jefferson hielt Detroit bei fünf Catches für 33 Yards, immerhin mit einem 1-Yard-Touchdown. Das größere Problem war der Lauf: Die Running Backs Aaron Jones und Jordan Mason kamen zusammen auf 42 Yards. Dazu verschoss Will Reichard sein einziges Field Goal.

Was das für die Saison bedeutet: 6-1, weiter Platz eins in der NFC North, aber die Serie ist weg. Mit nur 24 Minuten Ballbesitz und ohne Laufspiel wird es gegen die Bills nicht leichter.

Nächstes Spiel: gegen die Bills (in der Nacht zu Dienstag, 10. November, 2:15 Uhr)


Burrow dreht das Spiel in der Overtime

Titans
Week 8 · Final/OTTitans
36:43
Bengals
Week 8 · Final/OTBengals

Die Story des Spiels: Die Titans führten 13:0 und 3:46 Minuten vor dem Ende nach einer Two-Point Conversion von Cam Ward auf Gunnar Helm noch 36:29. Dann warf Joe Burrow 77 Sekunden vor Schluss den Ausgleich auf Tee Higgins. In der Overtime marschierten die Bengals übers Feld, Burrow lief die letzten 9 Yards selbst in die Endzone. Tennessee bekam den Ball noch einmal, scheiterte aber bei einem vierten Versuch.

Bengals-Receiver Ja'Marr Chase im weißen Trikot mit der Nummer 1
Cincinnati BengalsCincinnati Bengals5-2

Das Spiel: Burrow brachte 38 von 48 Pässen für 462 Yards und fünf Touchdowns an, dazu der Lauf-Touchdown in der Overtime. Higgins fing zehn Pässe für 155 Yards und zwei Touchdowns, Ja’Marr Chase elf für 141 Yards. Die Kehrseite: drei Interceptions, alle von Titans-Safety Amani Hooker, und insgesamt vier Turnover. Wichtig dabei: Den Safety zum 23:21 holte die Defense, als sie Tony Pollard in der Titans-Endzone stoppte.

Was das für die Saison bedeutet: 5-2 und zurück auf Platz zwei der AFC North, einen halben Sieg hinter Pittsburgh. Mit so einem Burrow ist Cincinnati für uns der gefährlichste Verfolger der Steelers.

Nächstes Spiel: gegen die Falcons beim Madrid Game im Santiago Bernabéu (Sonntag, 8. November, 15:30 Uhr)

Tennessee TitansTennessee Titans1-7

Das Spiel: Ward warf für 304 Yards und zwei Touchdowns, ohne Interception. Pollard lief für 117 Yards und zwei Touchdowns, darunter ein 40-Yard-Lauf im ersten Viertel. Hooker war mit drei Interceptions der beste Spieler auf dem Feld. Am Ende fehlte der Defense die Kraft: Die Bengals kamen auf 510 Yards.

Was das für die Saison bedeutet: 1-7, und die Titans bleiben eines der Teams im Rennen um den ersten Pick im Draft.

Nächstes Spiel: Bye-Week


Cardinals gleichen sechs Sekunden vor Schluss aus

Cardinals
Week 8 · Final/OTCardinals
33:30
Cowboys
Week 8 · Final/OTCowboys

Die Story des Spiels: Früh im vierten Viertel führten die Cowboys 24:10, eine Minute vor dem Ende nach Brandon Aubreys drittem Field Goal immer noch 30:24. Dann fand Gardner Minshew Michael Wilson sechs Sekunden vor Schluss zum Touchdown. Den Extrapunkt zum Sieg vergab Chad Ryland, es ging in die Overtime. Dort machte Ryland es wieder gut: Sein 42-Yard-Field-Goal entschied das Spiel.

Arizona CardinalsArizona Cardinals3-5

Das Spiel: Jacoby Brissett startete, kam aber nur auf 10 von 23 Pässen und eine Interception. Im dritten Viertel übernahm Minshew und brachte 17 von 23 Pässen für 188 Yards und drei Touchdowns an. Tyler Allgeier lief für 147 Yards, darunter ein 63-Yard-Touchdown, und fing einen Touchdown-Pass. Wilson kam auf acht Catches für 111 Yards.

Was das für die Saison bedeutet: 3-5 und in der NFC West weit hinter den 49ers (6-1). Spannend wird, ob Minshew nach diesem Auftritt Starter bleibt.

Nächstes Spiel: bei den Seahawks (Sonntag, 8. November, 22:25 Uhr)

Dallas CowboysDallas Cowboys3-5

Das Spiel: Dak Prescott warf für 195 Yards und einen Touchdown, einen weiteren lief er selbst. Der Lauf funktionierte nicht: Javonte Williams kam bei 24 Läufen auf 56 Yards. Der erste Touchdown kam aus einem Fumble, den James Mitchell in der Endzone sicherte. Am Ende fehlte der Touchdown, der das Spiel entschieden hätte: Aubrey musste im vierten Viertel zweimal ein Field Goal kicken.

Was das für die Saison bedeutet: 3-5, und nach dem Sieg in Philadelphia in Week 7 ist der Schwung schon wieder weg. In der NFC East liegen die Giants (4-2-1) vorn.

Nächstes Spiel: bei den Colts (Sonntag, 8. November, 19:00 Uhr)


Acht Sacks: Pittsburgh übernimmt die AFC North

Browns
Week 8 · FinalBrowns
6:27
Steelers
Week 8 · FinalSteelers

Die Story des Spiels: Das Duell um die Spitze der AFC North war früh entschieden. Die Steelers-Defense sackte Deshaun Watson achtmal, schon im ersten Viertel erzwang Patrick Queen mit einem Sack einen Fumble. Zur Pause stand es 20:6, nach Jaylen Warrens 1-Yard-Touchdown im dritten Viertel 27:6. Die Browns schafften den ganzen Nachmittag keinen Touchdown.

Pittsburgh SteelersPittsburgh Steelers6-2

Das Spiel: Warren lief für 143 Yards bei 8,4 Yards pro Carry, Rico Dowdle und Pat Freiermuth (per Lauf aus einem Yard) erzielten die anderen Touchdowns. Aaron Rodgers blieb unauffällig: 13 von 25 Pässen, 172 Yards, kein Touchdown, eine Interception von Denzel Ward. Bester Receiver war Tight End Darnell Washington mit drei Catches für 94 Yards. Queen kam auf 1,5 Sacks.

Was das für die Saison bedeutet: 6-2 und allein an der Spitze der AFC North. Nach Paris und diesem Sieg kommt die Bye-Week genau richtig.

Nächstes Spiel: Bye-Week

Cleveland BrownsCleveland Browns5-3

Das Spiel: Watson musste nach einem harten Hit gleich zu Beginn kurz raus, Shedeur Sanders sprang für zwei Spielzüge ein. Danach warf Watson 27 von 39 Pässen für 324 Yards, aber ohne Touchdown. Tight End Harold Fannin Jr. fing zehn Pässe für 154 Yards. Am Boden ging nichts: Quinshon Judkins kam bei elf Läufen auf 25 Yards. Mehr als zwei Field Goals von Andre Szmyt sprangen nicht heraus.

Was das für die Saison bedeutet: 5-3 und jetzt einen Sieg hinter Pittsburgh. Acht Sacks sind ein Warnsignal für die Offensive Line.

Nächstes Spiel: bei den Saints (Sonntag, 8. November, 19:00 Uhr)


Jaguars führen zur Pause 28:0

Colts
Week 8 · FinalColts
7:42
Jaguars
Week 8 · FinalJaguars

Die Story des Spiels: Nach einer Halbzeit war alles vorbei. Trevor Lawrence warf zwei Touchdowns, Bhayshul Tuten lief einen 39-Yard-Touchdown, und zehn Sekunden vor der Pause trug Rayuan Lane III eine Interception 92 Yards zurück zum 28:0. Erst beim 35:0 im dritten Viertel kamen die Colts zu ihrem einzigen Touchdown.

Jacksonville JaguarsJacksonville Jaguars5-2

Das Spiel: Lawrence brauchte nur 14 Pässe: zehn kamen an, für 210 Yards und drei Touchdowns zu Brian Thomas Jr., Nate Boerkircher und Tuten. Tuten kam auf 104 Rushing Yards, einen Lauf- und einen Receiving-Touchdown. Chris Rodriguez Jr. legte einen 28-Yard-Touchdown-Lauf nach. Die Defense holte vier Sacks und zwei Interceptions.

Was das für die Saison bedeutet: 5-2 und Platz eins in der AFC South, die Texans stehen bei 2-5. Nach diesem Auftritt gehören die Jaguars für uns zu den gefährlichsten Teams der AFC.

Nächstes Spiel: bei den Ravens (in der Nacht zu Freitag, 6. November, 2:15 Uhr)

Indianapolis ColtsIndianapolis Colts2-6

Das Spiel: Daniel Jones brachte 19 von 28 Pässen für nur 144 Yards an, mit einem Touchdown auf Josh Downs und zwei Interceptions, später kam Anthony Richardson ins Spiel. Jonathan Taylor lief achtmal für 23 Yards. Drei Turnover und vier Sacks gegen sich, mehr muss man zu diesem Nachmittag nicht sagen.

Was das für die Saison bedeutet: 2-6, die Saison läuft den Colts davon. Gegen Dallas muss ein Sieg her, sonst geht es nur noch um die Zukunft.

Nächstes Spiel: gegen die Cowboys (Sonntag, 8. November, 19:00 Uhr)


Raiders gewinnen das Shootout 27 Sekunden vor Schluss

Raiders
Week 8 · FinalRaiders
38:33
Jets
Week 8 · FinalJets

Die Story des Spiels: 71 Punkte, fünf Führungswechsel und eine Entscheidung in letzter Minute. Nach dem Field Goal der Jets zum 33:35 4:31 Minuten vor Schluss ließen die Raiders die Uhr laufen, die Jets nahmen alle drei Timeouts. 27 Sekunden vor dem Ende traf Matt Gay aus 53 Yards zum 38:33. Den letzten Wurf von Geno Smith in Richtung Garrett Wilson fing Jeremy Chinn in der Endzone ab.

Las Vegas RaidersLas Vegas Raiders4-4

Das Spiel: Kirk Cousins brachte 19 von 26 Pässen für 247 Yards und drei Touchdowns an, zwei davon auf Brock Bowers (sieben Catches, 92 Yards). Einen Touchdown lief er selbst. Den wichtigsten Moment des ersten Durchgangs hatte aber Dylan Laube: Direkt nach dem Jets-Touchdown zum 13:7 trug er den Kickoff 95 Yards zum Touchdown zurück. Und die Raiders leisteten sich keinen einzigen Turnover.

Was das für die Saison bedeutet: 4-4, die Raiders sind zurück bei einer ausgeglichenen Bilanz. In der AFC West bleiben Chiefs und Broncos aber das Maß der Dinge.

Nächstes Spiel: bei den 49ers (Sonntag, 8. November, 22:25 Uhr)

New York JetsNew York Jets2-6

Das Spiel: Die Jets hatten mehr Yards (439 zu 333): Geno Smith warf für 290 Yards und zwei Touchdowns, Adonai Mitchell fing sieben Pässe für 142 Yards, Braelon Allen lief für 147 Yards und einen Touchdown. Entscheidend: Viermal blieb es beim Field Goal von Jason Sanders, auch beim letzten Drive zum 33:35 reichte es nicht zum Touchdown.

Was das für die Saison bedeutet: 2-6, und das trotz mehr Yards als der Gegner. In Kansas City wird es nicht einfacher.

Nächstes Spiel: bei den Chiefs (Sonntag, 8. November, 19:00 Uhr)


Lamar Jackson verletzt sich beim ersten Pass

Ravens
Week 8 · FinalRavens
10:36
Bills
Week 8 · FinalBills

Die Story des Spiels: Lamar Jackson war nach drei Spielen Pause wegen einer Knöchelverletzung zurück, aber nur für einen Spielzug: Bei seinem ersten Pass schlug Bills-Pass-Rusher Greg Rousseau ihm auf die rechte Hand. Nach dem Spiel bestätigte Head Coach Jesse Minter, dass Jackson am rechten Daumen operiert werden muss und auf die Injured Reserve kommt. Damit fehlt er mindestens vier Spiele, es könnte sogar das Saisonende sein. Als im zweiten Viertel auch Backup Tyler Huntley mit einer Zehenverletzung raus musste, spielte Joe Fagnano, ein ungedrafteter Rookie, sein erstes NFL-Spiel. Die Bills nutzten das konsequent: Josh Allen war an drei Touchdowns beteiligt, Tyler Bass traf drei Field Goals, eines aus 56 Yards.

Ravens-Quarterback Lamar Jackson beim Wurf
Buffalo BillsBuffalo Bills6-1

Das Spiel: Allen brachte 21 von 34 Pässen für 289 Yards und zwei Touchdowns an, auf DJ Moore und Dalton Kincaid, einen weiteren lief er selbst. James Cook kam auf 80 Yards und einen Touchdown. Die Defense ließ nur 144 Yards zu, holte vier Sacks und drei Ballgewinne.

Was das für die Saison bedeutet: 6-1 und Platz eins in der AFC East. Nach der Chiefs-Niederlage in Denver sind die Bills für uns das beste Team der AFC.

Nächstes Spiel: bei den Vikings (in der Nacht zu Dienstag, 10. November, 2:15 Uhr)

Baltimore RavensBaltimore Ravens4-4

Das Spiel: Ohne Jackson ging nichts: Fagnano brachte 10 von 21 Pässen für 91 Yards an, mit einer Interception. Derrick Henry erzielte den einzigen Touchdown, kam aber nur auf elf Läufe. Drei Turnover und 144 Yards Offense, mehr war nicht drin.

Was das für die Saison bedeutet: 4-4, die dritte Niederlage in Folge und Platz vier in der AFC North. Ohne Jackson haben die Ravens zuletzt kaum Touchdowns erzielt, für uns ist ein Playoff-Platz damit kaum noch realistisch.

Nächstes Spiel: gegen die Jaguars (in der Nacht zu Freitag, 6. November, 2:15 Uhr)


Broncos stoppen Mahomes an der 1-Yard-Linie

Chiefs
Week 8 · FinalChiefs
24:28
Broncos
Week 8 · FinalBroncos

Die Story des Spiels: Ende des dritten Viertels führten die Chiefs nach Patrick Mahomes’ drittem Touchdown-Pass, diesmal auf Noah Gray, 24:13. Dann drehte Denver das Spiel. Erst fand Bo Nix Nate Adkins zum Touchdown, mit der Two-Point Conversion auf Jaylen Waddle stand es 21:24. Harrison Butker vergab danach 2:36 Minuten vor Schluss ein Field Goal aus 54 Yards. Nix brauchte anschließend nur zwei Spielzüge: einen 51-Yard-Pass auf Jonah Coleman, dann lief Coleman selbst zum 28:24 in die Endzone. Kansas City kam noch bis an die 1-Yard-Linie. Ein Pass ging ins Leere, Kenneth Walker III wurde ohne Raumgewinn gestoppt, nach einem False Start sackte Malcolm Roach Mahomes mit dem letzten Spielzug.

Denver BroncosDenver Broncos6-2

Das Spiel: Lange war es kein gutes Spiel der Broncos-Offense: Nur zwei von elf dritten Versuchen wurden verwandelt, Denver kam auf 294 Yards gegen 399 der Chiefs. Nix brachte 20 von 32 Pässen für 222 Yards und zwei Touchdowns an, Running Back Jonah Coleman war mit 63 Receiving Yards und dem entscheidenden Lauf-Touchdown der Mann des Schlussviertels. Die Defense ließ dafür am Ende genau dann nichts zu, als es zählte. Linebacker Alex Singleton kam auf 14 Tackles und einen Sack.

Was das für die Saison bedeutet: 6-2 und damit Platz eins in der AFC West, vor den Chiefs. Mit diesem Goal Line Stand haben die Broncos gezeigt, dass sie in der Division nicht nur mitlaufen.

Nächstes Spiel: bei den Panthers (Sonntag, 8. November, 19:00 Uhr)

Kansas City ChiefsKansas City Chiefs5-2

Das Spiel: Mahomes spielte stark: 30 von 41 Pässen, 321 Yards, drei Touchdowns, keine Interception. Emmett Johnson fing fünf Pässe für 128 Yards, darunter ein 73-Yard-Touchdown im zweiten Viertel. Travis Kelce kam auf 67 Yards, sein 32-Yard-Catch brachte den letzten Drive erst in Schlagdistanz. Gekostet hat das Spiel aber das Schlussviertel: kein einziger Punkt, ein verschossenes Field Goal und zwei Versuche von der 1-Yard-Linie ohne Touchdown. Walker kam bei 21 Läufen nur auf 69 Yards.

Was das für die Saison bedeutet: 5-2 und nur noch Platz zwei in der AFC West. Eine Niederlage in Denver ist kein Drama, aber die Art, wie das Spiel an der Goal Line verloren ging, wird in Kansas City diese Woche Thema sein.

Nächstes Spiel: gegen die Jets (Sonntag, 8. November, 19:00 Uhr)


Drake Maye dreht das Spiel in Miami

Patriots
Week 8 · FinalPatriots
24:19
Dolphins
Week 8 · FinalDolphins

Die Story des Spiels: Zur Pause lagen die Patriots 3:13 hinten, acht Sekunden vor der Halbzeit hatte Malik Willis Malik Washington zum Touchdown gefunden. Danach gehörte das Spiel Drake Maye. Erst ein 43-Yard-Touchdown auf Kyle Williams, dann ein 13-Play-Drive über 73 Yards, den Maye selbst mit einem 2-Yard-Lauf abschloss. Nach einer Interception von Kevin Byard warf er im vierten Viertel einen 48-Yard-Touchdown auf DeMario Douglas zum 24:13. Miami kam 2:04 Minuten vor Schluss noch auf 19:24 heran, die Two-Point Conversion misslang, und New England ließ die Uhr herunterlaufen.

New England PatriotsNew England Patriots5-3

Das Spiel: Maye brachte 16 von 20 Pässen für 199 Yards und zwei Touchdowns an, ohne Interception, dazu der Lauf-Touchdown. Rhamondre Stevenson lief für 82 Yards. Die erste Halbzeit war trotzdem ein Warnsignal: ein Fumble, ein verschossenes Field Goal und nur drei Punkte.

Was das für die Saison bedeutet: 5-3 und Platz zwei in der AFC East hinter den Bills (6-1). Mit Maye in dieser Form sind die Patriots ein ernsthafter Kandidat für die Wildcard.

Nächstes Spiel: gegen die Packers (Sonntag, 8. November, 22:25 Uhr)

Miami DolphinsMiami Dolphins1-6

Das Spiel: Willis brachte 21 von 32 Pässen für 211 Yards und zwei Touchdowns an, warf aber auch die Interception, die das Spiel kippen ließ. Fünfmal wurde er gesackt. Ollie Gordon II kam bei 19 Läufen auf 69 Yards, Chop Robinson holte auf der anderen Seite zwei Sacks. Im vierten Viertel verschoss Miami beim Stand von 13:24 ein Field Goal.

Was das für die Saison bedeutet: 1-6 und Letzter in der AFC East. Für Miami geht es in dieser Saison nur noch um die Zukunft.

Nächstes Spiel: gegen die Lions (Sonntag, 8. November, 19:00 Uhr)


Rams drehen das Stadtduell, Chargers weiter sieglos

Chargers
Week 8 · FinalChargers
9:24
Rams
Week 8 · FinalRams

Die Story des Spiels: Lange sah es nach dem ersten Sieg der Chargers aus. Cameron Dicker traf drei Field Goals zum 9:3. Dann drehten die Rams das Spiel mit 21 Punkten in Folge: Kyren Williams lief 19 Sekunden vor der Pause zum 10:9 in die Endzone, Blake Corum legte im dritten Viertel einen 23-Yard-Touchdown nach. Nach einer Interception brauchte Los Angeles nur zwei Spielzüge, Matthew Stafford fand Puka Nacua zum 24:9. Die Chargers kamen danach nicht mehr in die Endzone, ihr letzter Drive endete bei einem vierten Versuch.

Los Angeles RamsLos Angeles Rams4-4

Das Spiel: Stafford brachte 17 von 25 Pässen für 157 Yards an, mit einem Touchdown und einer Interception. Nacua fing elf Pässe für 80 Yards. Den Unterschied machten der Lauf (129 Yards, Corum allein 73) und die Defense: zwei Interceptions gegen Justin Herbert, Quentin Lake trug eine davon 45 Yards zurück. Mit dem letzten Drive über 6:39 Minuten machten die Rams das Spiel zu.

Was das für die Saison bedeutet: 4-4 und in der NFC West gleichauf mit Seattle (4-4) und hinter den 49ers (6-1). Für die Division wird es eng, eine Wildcard ist aber realistisch.

Nächstes Spiel: bei den Commanders (Sonntag, 8. November, 19:00 Uhr)

Los Angeles ChargersLos Angeles Chargers0-7

Das Spiel: Die Chargers hatten mehr Yards (295 zu 281) und mehr Ballbesitz, aber keine Touchdowns, nur Field Goals. Herbert brachte 24 von 32 Pässen für 257 Yards an, ohne Touchdown und mit zwei Interceptions. Ladd McConkey fing vier Pässe für 86 Yards. Am Boden ging fast nichts, 64 Rushing Yards im ganzen Spiel.

Was das für die Saison bedeutet: 0-7, das einzige sieglose Team der Liga. Die Chargers sind mitten im Rennen um den ersten Pick im Draft.

Nächstes Spiel: gegen die Texans (Sonntag, 8. November, 22:05 Uhr)


Commanders schicken die Eagles in die sechste Niederlage

Eagles
Week 8 · FinalEagles
10:27
Commanders
Week 8 · FinalCommanders

Die Story des Spiels: Mitte des ersten Viertels sah es nach einem Eagles-Abend aus: Field Goal von Jake Elliott, Saquon Barkley mit einem 3-Yard-Touchdown, 10:0. Danach kam von Philadelphia nichts mehr. Rookie-Kicker Drew Stevens verkürzte noch im ersten Viertel aus 56 Yards, im zweiten fand Jayden Daniels Stefon Diggs zum Ausgleich. Insgesamt traf Stevens vier Field Goals. Den Deckel machte Rachaad White 1:55 Minuten vor Schluss mit einem 1-Yard-Lauf drauf, Austin Ekeler legte die Two-Point Conversion nach. 27 Punkte in Folge für Washington.

Washington CommandersWashington Commanders2-4-1

Das Spiel: Die Offense kam auf 339 Yards, davon 135 am Boden bei 5,2 Yards pro Lauf. Der Star war aber die Defense: fünf Sacks, acht Hits auf den Quarterback, eine Interception und ein erzwungener Fumble. Nach dem 0:10 ließ sie keinen einzigen Punkt mehr zu.

Was das für die Saison bedeutet: 2-4-1 und der zweite Saisonsieg. In der NFC East liegen die Commanders damit vor den Eagles, der Rückstand auf die Giants (4-2-1) bleibt aber groß.

Nächstes Spiel: gegen die Rams (Sonntag, 8. November, 19:00 Uhr)

Philadelphia EaglesPhiladelphia Eagles2-6

Das Spiel: Mehr Ballbesitz (33:31 Minuten), aber nur 268 Yards und 3,9 Yards pro Spielzug. Das Passspiel brachte bei 34 Würfen nur 177 Netto-Yards, fünf Sacks und eine Interception. Dazu kamen ein verlorener Fumble und ein verschossenes Field Goal.

Was das für die Saison bedeutet: 2-6, die sechste Niederlage in Folge und Letzter in der NFC East. Für die Eagles ist die Saison damit fast schon gelaufen.

Nächstes Spiel: gegen die Giants (Sonntag, 8. November, 19:00 Uhr)


Monday Night: Swift und Simmons schlagen den Champion

Bears
Week 8 · FinalBears
34:17
Seahawks
Week 8 · FinalSeahawks

Die Story des Spiels: Die Bears setzten den Ton gleich mit dem ersten Drive: 17 Spielzüge, 80 Yards, mehr als achteinhalb Minuten, am Ende fand Caleb Williams Luther Burden zum 1-Yard-Touchdown. Zur Pause stand es 13:9 für Chicago, nach Swifts erstem Touchdown im dritten Viertel 20:9. Dann wurde es noch einmal eng: Austin Booker blockte zwar ein Field Goal von Jason Myers, doch kurz darauf erzwang DeMarcus Lawrence einen Fumble von Tight End Colston Loveland an der 25-Yard-Linie der Bears. Eine Interception von Cam Lewis in der Endzone zählte wegen einer Haltestrafe nicht, zwei Spielzüge später fing Cooper Kupp den Touchdown, mit der Two-Point Conversion auf Tory Horton stand es knapp zwölf Minuten vor dem Ende nur noch 17:20. Die Bears antworteten sofort: Bei 3rd & 9 lief Receiver Kalif Raymond 39 Yards bis an die 5-Yard-Linie, Swift machte den Touchdown zum 27:17. Den nächsten Pass von Sam Darnold fälschte Booker ab, James Lynch fing ihn, und wieder Swift sorgte gut viereinhalb Minuten vor Schluss für das 34:17.

Chicago BearsChicago Bears6-2

Das Spiel: Williams brachte 24 von 34 Pässen für 247 Yards und einen Touchdown an, ohne Interception. Rome Odunze war mit 87 Yards bester Receiver, Burden und Loveland fingen je sieben Pässe. D’Andre Swift kam bei 27 Läufen zwar nur auf 69 Yards, aber auf drei Touchdowns, alle in der zweiten Halbzeit. Mit zehn Rushing-Touchdowns führt er jetzt die Liga an. Die Defense ließ Seattle nur bei einem von elf dritten Versuchen durchkommen, Neuzugang Jeffery Simmons kam bei seinem Debüt auf sechs Tackles und einen Sack. Spannend: Mit Simmons auf dem Feld schaffte Seattle 3,0 Yards pro Spielzug, ohne ihn 13,3.

Was das für die Saison bedeutet: 6-2, der dritte Sieg in Folge und Platz zwei in der NFC North, einen halben Sieg hinter Minnesota. Zehn Strafen und der Fumble hätten das Spiel fast noch kippen lassen, aber wer als Außenseiter beim Champion mit 17 Punkten gewinnt, gehört für uns zum engsten Kreis der NFC-Favoriten.

Nächstes Spiel: gegen die Buccaneers (in der Nacht zu Montag, 9. November, 2:20 Uhr)

Seattle SeahawksSeattle Seahawks4-4

Das Spiel: Darnold brachte nur 17 von 34 Pässen für 188 Yards an, mit zwei Touchdowns und einer Interception, dreimal wurde er gesackt. Es war sein sechstes Spiel in Folge mit einer Interception. Jaxon Smith-Njigba fing sechs Pässe für 118 Yards, darunter ein 43-Yard-Touchdown kurz vor der Pause. Am Boden ging wenig: 81 Rushing Yards für das ganze Team, Zach Charbonnet kam bei seinem Saisondebüt nach dem Kreuzbandriss auf 23 Yards, Jadarian Price auf 29. Dazu kamen drei Strafen wegen Unnecessary Roughness in der zweiten Halbzeit.

Was das für die Saison bedeutet: 4-4 und drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen. In der NFC West liegen die Seahawks gleichauf mit den Rams, aber schon zweieinhalb Siege hinter den 49ers. 34 Punkte und 363 Yards sind die meisten, die Seattle in dieser Saison zugelassen hat.

Nächstes Spiel: gegen die Cardinals (Sonntag, 8. November, 22:25 Uhr)

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