Power Ranking: 49ers dominieren die Liga, Chiefs schon auf #2
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Wie stehen die 32 Teams nach Week 6 wirklich da? Wir haben die Power Rankings von sechs großen US-Seiten zusammengerechnet: ESPN, NFL.com, CBS Sports, USA Today, Pro Football Talk und The Athletic. Herausgekommen ist ein Durchschnitt, der zeigt, wo sich die Experten einig sind und wo sie weit auseinanderliegen. Dazu gibt es unseren Blick auf jedes Team.



Alle sechs Rankings sehen die 49ers vorne, als einziges Team mit sechs Siegen. Das 23:17 gegen Washington wurde nach einem 23:3 noch unnötig eng, aber die 49ers gewinnen auch dann, wenn nach der Pause wenig läuft. Die Sorge sind die Ausfälle im Receiver-Corps. Nächstes Spiel: bei den Falcons (Sonntag, 18:00 Uhr).

Auch hier sind sich alle einig. Beim 22:6 gegen die Chargers erlaubte die Defense keinen einzigen Touchdown, Kenneth Walker erlief beide Chiefs-Touchdowns. Zwei Turnover und acht Penalties zeigen aber, dass noch nicht alles rund läuft. Nächstes Spiel: bei den Seahawks (Montag, 1:20 Uhr).


Ungeschlagen und trotzdem nur auf Platz 3 bis 5: Die Experten trauen den Vikings noch nicht ganz. Dabei erlaubt die Defense im Schnitt knapp 13 Punkte pro Spiel, das ist Spitzenklasse. Nach der Bye-Week kommen die Colts (Sonntag, 18:00 Uhr).

Fünfmal in den Top 4, nur USA Today sieht die Bills auf Platz 9. Beim 33:30 gegen die Raiders leistete sich Josh Allen keinen Turnover, die Pass-Defense ließ aber 313 Yards zu. In Week 7 steht für die Bills die Bye-Week an.

Trotz des 31:34 gegen Houston in London bleiben die Jaguars in allen Rankings in den Top 8. Trevor Lawrence warf vier Touchdowns, die Defense brachte Stroud aber kein einziges Mal zu Boden. Jetzt kommt die Bye-Week zur richtigen Zeit.

Zwischen Platz 5 und 10. Das 17:14 in der Overtime gegen Seattle gewann Denver mit nur 168 Total Yards. Die Defense mit fünf Sacks und zwei Interceptions trägt das Team, die Offense muss nachziehen. Nächstes Spiel: bei den Cardinals (Sonntag, 21:05 Uhr).

The Athletic sieht die Patriots schon auf Platz 5. Beim 26:19 gegen die Jets warf Drake Maye drei Touchdowns ohne Interception und wurde kein einziges Mal gesackt. Am Donnerstag wartet in Chicago ein echter Gradmesser (Freitag, 2:15 Uhr).

Zwischen Platz 6 und 10, und The Athletic spricht schon vom „freien Fall“. Das Comeback gegen Denver kam zu spät, am Ende standen drei Turnover und fünf Sacks. Gegen die ungeschlagenen Chiefs wird es nicht leichter (Montag, 1:20 Uhr).

Hier liegen die Experten weit auseinander: USA Today hat die Bears auf Platz 4, CBS auf 13. Caleb Williams brachte beim 31:23 gegen Atlanta 30 von 36 Pässen an, ohne Turnover. Aber nach einem 31:7 wurde es durch zwölf Penalties noch einmal eng. Thursday Night gegen die Patriots (Freitag, 2:15 Uhr).

Ohne Lamar Jackson führten die Ravens in Cleveland nach dem ersten Viertel 10:0 und machten danach keinen Punkt mehr, am Ende hieß es 10:13. Damit teilen sie sich die Spitze der AFC North mit Cleveland und Pittsburgh. Gegen die Bengals ist ein Sieg Pflicht (Sonntag, 18:00 Uhr).


Die größte Uneinigkeit des Rankings: NFL.com und CBS sehen die Bengals auf Platz 6, USA Today auf 19. Vor der Bye-Week gewannen sie 31:24 in Miami. Das Duell in Baltimore entscheidet, wer recht hat (Sonntag, 18:00 Uhr).

Vor der Bye-Week gab es ein 45:21 in Arizona. Die Niederlagen gegen Buffalo und Carolina halten die Lions aber im Mittelfeld. Gegen die Packers geht es um den Anschluss an die Vikings (Sonntag, 21:25 Uhr).

Beim 23:13 gegen Dallas warf Jordan Love einen Touchdown und lief einen weiteren selbst. Das Laufspiel kam aber nur auf 57 Yards. Das Spiel in Detroit zeigt, ob die Packers in der NFC North oben mitspielen.

USA Today hat die Panthers auf Platz 10. Beim 25:14 in Philadelphia ließ die Defense nur 35 Rushing Yards zu, Bryce Young warf zwei Touchdowns auf Tommy Tremble. Und das trotz 13 Penalties. Gegen die Bucs können sie sich in der NFC South oben festsetzen (Sonntag, 18:00 Uhr).

Platz 11 bei PFT, Platz 19 bei ESPN. Das 13:10 gegen Baltimore gewann Cleveland mit einem Field Goal beim letzten Snap und hielt die Ravens nach dem ersten Viertel ohne Punkte. Die Offense kam aber nur auf 237 Yards. Nächstes Spiel: bei den Titans (Sonntag, 18:00 Uhr).

In Tampa lagen die Steelers 3:16 zurück und gewannen trotzdem 26:19 in der Overtime, mit drei Field Goals von Chris Boswell im vierten Viertel. Aaron Rodgers wurde aber fünfmal gesackt. Am Sonntag geht es in Paris gegen die Saints (14:30 Uhr).

Bei CBS ging es um acht Plätze nach oben. C.J. Stroud war beim 34:31 gegen Jacksonville in London mit 312 Yards und drei Touchdowns so gut wie lange nicht. Gegen die Giants gibt es die Chance auf den nächsten Sieg (Sonntag, 18:00 Uhr).

Zwischen Platz 12 und 22. Beim 30:33 in Buffalo kamen die Raiders bis auf drei Punkte heran, Kirk Cousins warf 313 Yards. Gegen die Rams ist ein Heimsieg Pflicht (Sonntag, 21:25 Uhr).

Zweitgrößte Uneinigkeit: Platz 13 bei USA Today, Platz 24 bei NFL.com. Das 16:18 gegen Arizona drei Sekunden vor Schluss tut weh, dazu fällt Davante Adams 6 bis 10 Wochen aus. CBS fasst es kurz zusammen: „Die Rams sind ein Chaos.“ Nächstes Spiel: bei den Raiders.


Beim 27:34 gegen die Saints führten die Giants 10:0 und kassierten dann 27 Punkte in Folge, Jameis Winston warf drei Interceptions. Jetzt steht die Quarterback-Frage zwischen Winston und McCarthy im Raum. Nächstes Spiel: bei den Texans (Sonntag, 18:00 Uhr).

Beim 23:31 in Chicago kosteten drei verlorene Fumbles das Spiel, Michael Penix brachte das Ergebnis mit zwei späten Touchdowns auf Kyle Pitts nur noch in eine erträgliche Region. Mit den 49ers kommt der härteste mögliche Gegner.

Beim 13:23 in Green Bay lief Dallas nur 15-mal mit dem Ball, Dak Prescott musste 54-mal werfen und warf zwei Interceptions. Am Montag geht es nach Philadelphia (Dienstag, 1:15 Uhr).

Tyler Shough war beim 34:27 gegen die Giants an vier Touchdowns beteiligt und leistete sich keine Interception. Die Saints holten 27 Punkte in Folge nach einem 0:10. Die Experten sind trotzdem skeptisch: Platz 20 bis 26. Am Sonntag geht es in Paris gegen die Steelers.

The Athletic ist mit Platz 20 noch am gnädigsten. Beim 14:25 gegen Carolina kam Philadelphia auf 35 Rushing Yards, und mit Jalen Hurts ist der Quarterback wegen eines Blutgerinnsels in der Lunge auf IR. Tanner McKee übernimmt, am Montag kommt Dallas (Dienstag, 1:15 Uhr).

Das 18:16 bei den Rams gewannen die Cardinals ganz ohne Touchdown, Chad Ryland traf alle sechs Field Goals. Gegen die Broncos-Defense wird das nicht reichen (Sonntag, 21:05 Uhr).

Beim 19:26 in Foxborough waren die Jets lange dran, aber vier Field Goals statt Touchdowns reichten nicht. Gegen die sieglosen Dolphins ist ein Sieg Pflicht (Sonntag, 18:00 Uhr).


Beim 17:23 in San Francisco kam das Comeback von 3:23 zu spät, Jayden Daniels warf 300 Yards. Terry McLaurin fehlt mit einer Knieverletzung, Croskey-Merritt ist auf IR. Die Bye-Week in Week 7 kommt zur richtigen Zeit.

Die Bucs führten gegen Pittsburgh 16:3 und verloren trotzdem 19:26 in der Overtime. Nach dem 16:3 im dritten Viertel gelang offensiv nur noch ein Field Goal. Nächstes Spiel: bei den Panthers (Sonntag, 18:00 Uhr).

Die Colts hatten in Tennessee 38 Minuten den Ball und verloren trotzdem 20:26: Daniel Jones wurde sechsmal gesackt und warf zwei Interceptions, dazu kam ein geblockter Punt, der zum Touchdown führte. Jetzt geht es zu den ungeschlagenen Vikings.

Erster Saisonsieg: Die Titans lagen gegen Indianapolis 0:13 zurück und gewannen mit 20 Punkten im vierten Viertel. Dazu kamen ein geblockter Punt zum Touchdown und vier Field Goals von Joey Slye. Gegen die Browns muss die Offense zeigen, dass sie auch ohne Geschenke punkten kann.

Nach der Bye-Week sind die Dolphins weiter ohne Sieg, zuletzt gab es ein 24:31 gegen Cincinnati. Bei den Jets wartet am Sonntag die nächste Chance auf den ersten Sieg (18:00 Uhr).

Beim 6:22 in Kansas City gelang den Chargers wieder kein Touchdown, sie sind das einzige Team mit sechs Niederlagen. Viermal auf Platz 32, zweimal auf 31. In Week 7 steht die Bye-Week an, Zeit zum Nachdenken.
Ø = Durchschnitt der Plätze bei ESPN, NFL.com, CBS Sports, USA Today, Pro Football Talk und The Athletic, Stand Dienstag.

Wer ist eure Nummer 1? Und wo liegen die US-Experten eurer Meinung nach am weitesten daneben? Schreibt es uns in die Kommentare.
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