Sleepers sind der Schlüssel zum Fantasy-Titel – ganz einfach. Heute gibt’s die bestgehüteten Geheimnisse unter den Receivern: unsere Top 3 WR Sleepers 2017! Im Fantasy Football geht es eben darum, sich in den späteren Runden eures Drafts ein paar Schnäppchen zu sichern, die am Ende den Ausschlag geben können.

Bei den Quarterbacks nannte ich vor einiger Zeit Derek Carr, Marcus Mariota und Jameis Winston als Kandidaten, die den Unterschied ausmachen könnten. Klar, allesamt bereits gestandene NFL-Spieler – aber trotzdem in den meisten Fantasy-Drafts eher in den mittleren und späten Runden gepickt.


Da es aber hinsichtlich der QBs nur darum geht, einen Starter zu finden (in Ligen mit maximal 14 Teams), können Rookies wie Deshaun Watson oder DeShone Kizer zwar durchaus gute Seasons spielen – ob sie dabei aber bessere Fantasy-Stats abliefern als viele etablierte NFL-Quarterbacks, ist zweifelhaft.

Wie bei den Running Backs im letzten Blog stehen bei den Wide Receivern dagegen vor allem die Jungspunde im Mittelpunkt. Auf diesen Positionen haben Rookies einfach bessere Chancen, im Laufe der Saison zu schlagkräftigen Leistungsträgern sowohl in ihren NFL- als auch in euren Fantasy-Teams zu werden. Beginnen möchte ich aber mit einem 1st Round-Pick von 2015… Gehen wir’s an!


1) DeVante Parker (Miami Dolphins – 2016: 744 Yards, 4 TD)

Abgesehen davon, dass Parker a) sowieso wie viele Receiver vor ihm in seinem dritten NFL-Jahr einen Quantensprung hinlegen könnte, und b) bereits vor der Verletzung von Ryan Tannehill seit einigen Monaten durch die Bank gehyped und ihm der Durchbruch für 2017 vielerorts prophezeit wurde, ist eines sonnenklar:

Wenn Jay Cutler etwas kann, dann ist es, auf physisch starke, schnelle Receiver zu werfen. Ob Brandon Marshall in Denver und dann nochmal in Chicago – oder danach Alshon Jeffery bei den Bears (wenn er denn mal fit war): Smokin‘ Jay hat immer seinen Liebling. Und der wird voraussichtlich 2017 nicht der wendige Slot Receiver Jarvis Landry sein, sondern der Kühlschrank DeVante Parker.


2) Zay Jones (Buffalo Bills – Rookie, 2nd Round, East Carolina)

Dass die Buffalo Bills vor dem NFL-Draft die Position des Wide Receivers zwingend verstärken müssen, war eh klar. Außer Sammy Watkins hatte Quarterback Tyrod Taylor 2016 so gut wie keine verlässliche Anspielstation – und Watkins war (wie immer) so verletzungsanfällig, dass er auch in der letzten Saison viele Spiele ausfiel.

Sein Nebenmann Robert Woods ist nur biederer NFL-Durchschnitt – und wechselte als Free Agent zu den Rams. Halb so wild, dachten sich die Bills und holten den Mann, der in seinem letzten College-Jahr 158 (!) Bälle für 1,746 Yards fing, in der zweiten Runde des Drafts. Und dann? Wechselt Watkins mitten in der Preseason ebenfalls nach Los Angeles. Und Jones ist de facto der No. 1-Receiver der Buffalo Bills.


3) Cooper Kupp (Los Angeles Rams – Rookie, 3rd Round, Eastern Washington)

Warum Cooper Kupp der inoffizielle Lieblings-Rookie der Footballerei 2017 ist, können wir uns auch nicht so recht erklären. Wir haben uns einfach in den Jungen verliebt. Vielleicht liegt’s am Spielfeld der Eastern Washington University, das aussieht wie der Tennisplatz von Rot-Weiß Harsefeld – vielleicht an den unfassbaren 6,464 Receiving Yards und 73 TDs, die der Bursche in seinen 4 Jahren am College hingelegt hat?

Oder einfach an der Tatsache, dass Kupp für einen Quarterback wie Jared Goff ein Gottesgeschenk sein kann. Viele kurze, sichere Pässe auf seinen Slot Receiver, während sich die gegnerische Defense auf RB Todd Gurley und ‚deep threat‘ Sammy Watkins konzentrieren muss. Kupp ist der Julian Edelman für Arme. Und PPR-Gold im Fantasy Football.


So, damit wären die Leviten bei den Receivern für eure Saison gelesen. Demnächst in diesem Theater: die Tight Ends.

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Die Menschen müssen mehr Fantasy Football spielen.

Es grüsst euch

Detti

 

Foto-Quellen: Instagram, Twitter

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Detti
Geschrieben von Detti
Fantasy Nerd - Seahawks-Fan seit den frühen 2000ern (als Mike Holmgren dünn war und Matt Hasselbeck Haare hatte) - Kellerkind - königlich-bayrisches Konsulat der Footballerei