Langsam wird’s brenzlig. Nur noch wenige Wochen entscheiden über Playoffs oder Saisonaus für eure Fantasy-Teams. Jetzt gilt’s! Unsere Starts & Sits Week 11.

Diejenigen unter euch, die sich Freitag Morgen aus dem Bett schälten und beim ersten Blick aufs Smartphone die Eskalation der Pittsburgh Steelers betrachten durften (oder sich gar die Nacht um die Ohren geschlagen haben), sollten eine Gewissheit mitnehmen: Big Ben zuhause in Prime Time Games? Aufstellen! Wir haben’s uns ja schon gedacht… Aber Eigenlob stinkt. Und hilft euch jetzt auch nicht mehr weiter. In diesem Sinne: Gehen wir’s an!



Starts

@iammelvingordoniii warming up before the game rocking his custom SoHoodie!! #LetsBeGreat ⚡️

A post shared by SOHOODIE™ (@sohoodie) on

QB Derek Carr (Oakland Raiders)

Ausgeruht aus der Bye Week kommend, sollte die Offense der Raiders in Mexico City gegen die New England Patriots durchstarten. Die Defense von DC Matt Patricia gehört weiter zu den schlechtesten der Liga gegen den Pass. Das Hauptproblem ist der fehlende Pass Rush – und sowohl Stephon Gilmore als auch Malcolm Butler spielen weit unter ihren Möglichkeiten. In einem möglichen Shootout sollte auch Carr abliefern.

Weitere Starts: Matt Ryan (@Seahawks), Dak Prescott (vs Eagles), Joe Flacco (@Packers)


RB Melvin Gordon (Los Angeles Chargers)

GMs, die Zweifel haben, Gordon nach einer gruseligen Performance letzte Woche gegen die Jaguars (16 Rushes, 27 Yards) aufzustellen, sollten bedenken, dass der nächste Gegner der Chargers in Woche 10 von den Running Backs der New Orleans Saints in seine Einzelteile zerlegt wurde (knapp 300 Rushing Yards!). Die Buffalo Bills sind nach dem Trade von DT Marcell Dareus zu Jacksonville extrem verwundbar gegen den Lauf.

Weitere Starts: Kareem Hunt (@Giants), Doug Martin (@Dolphins), Jay Ajayi (@Cowboys), Chris Thompson (@Saints), Kenyan Drake (vs Buccaneers)


WR Brandin Cooks (New England Patriots)

In den letzten 6 Spielen fing Cooks nur 1 Touchdown.  New England hat es eben schon immer verstanden, die Offense auf mehrere Schultern zu verteilen – zum Leidwesen aller Fantasy-GMs. Aber: Schlechter als die Secondary der Oakland Raiders geht kaum. Noch ohne eine einzige Interception 2017, haben sie gerade gegen schnelle Receiver massive Probleme. Ich sage: Diesmal ist Cooks bei den Patriots mal an der Reihe.

Weitere Starts: Marqise Lee (@Browns), Jeremy Maclin (@Packers), Bruce Ellington (vs Cardinals)


TE Cameron Brate (Tampa Bay Buccaneers)

Okay, Brate war in den letzten Spielen eine einzige Enttäuschung. Aber es gibt ein Licht am Ende des Tunnels: Die Defense der Miami Dolphins. Sie genehmigt gegnerischen Tight Ends die zweitmeisten Receptions der Liga und erweckte nach Jared Cook in Woche 9 (8 Catches, 126 Yards) sogar Ed Dickson (3 Catches, 33 Yards, 1 Touchdown) am vergangenen Montag zum Leben.

Weitere Starts: Vernon Davis (@Saints), Jared Cook (vs Patriots), Tyler Kroft (@Broncos)


Sits

He’s up next! Alfred Morris #alfredmorris #dallascowboys #cowboysnation

A post shared by Andre Miller? (@drays_dallascowboys) on

QB Matthew Stafford (Detroit Lions)

Stafford ist nicht nur der derzeit bestbezahlte Quarterback der NFL – er spielt auch eine sahnige Saison. Wenn es allerdings einen Gegner gibt, gegen den er auswärts traditionell schlecht aussieht, ist es das Team der Chicago Bears. Die Defense von Vic Fangio schmeckt dem ehemaligen 1st Pick Overall nicht. 2016 beispielsweise spielte Stafford im Soldier Field enttäuschend. 213 Yards, 0 TD, 2 Interceptions. Vorsicht.

Weitere Sits: Andy Dalton (@Broncos), Brett Hundley (vs Ravens)


RB Alfred Morris (Dallas Cowboys)

Es klang so schön: Direkt nach der (endgültigen) Suspendierung von Ezekiel Elliott seinen Backup geschnappt, rein ins Lineup, Füße hoch. Blöderweise war der Spielverlauf letzte Woche bei der deutlichen Niederlage in Atlanta Gift für das Laufspiel der Cowboys – und dies könnte gegen die Power der Philadelphia Eagles im Sunday Night Game natürlich wieder passieren. Abgesehen davon haben die Eagles die beste Rush Defense der NFL.

Weitere Sits: Joe Mixon (@Broncos), Lamar Miller (vs Cardinals)


WR Sammy Watkins (Los Angeles Rams)

Das schwere Matchup gegen die Minnesota Vikings mal beiseite, sollten GMs, die Watkins in den letzten beiden Wochen im Lineup hatten, ‚Danke‘ sagen und ihr Glück nicht weiter herausfordern. Der ehemalige Buffalo Bill fing zwar 2 Bälle in der Endzone, hatte dabei aber nur insgesamt 5 Targets. Ein langer Touchdown (67 Yards) gegen die Giants, zwei Catches für 41 Yards (1 TD) gegen die Texans, das war’s.

Weitere Sits: Kelvin Benjamin (@Chargers), Brandon LaFell (@Broncos)


TE Charles Clay (Buffalo Bills)

Nach ruhigem Comeback letzten Sonntag gegen die Saints (13 Yards) steht Clay nun im Spiel bei den Los Angeles Chargers vor einer schweren Aufgabe. Erst einen einzigen Tight End-Touchdown kassierte die Defense aus Kalifornien 2017. Dazu kommt, dass die bis jetzt gute Chemie zwischen Clay und Quarterback Tyrod Taylor mit dem Wechsel zu Rookie Peterman erstmal Geschichte ist.

Weitere Sits: Benjamin Watson (@Packers), Eric Ebron (@Bears)


Sodala, Freunde. Wir lesen uns am Dienstag mit dem Waiver Wire für Week 12. Selbstverständlich.

P.S.: unsere Fantasy-Gruppe bei Facebook:

https://www.facebook.com/groups/247657742307553/

Die Menschen müssen mehr Fantasy Football spielen.

Es grüsst euch

Detti

 

Foto-Quellen: Instagram

Teilen:
Detti
Geschrieben von Detti
Fantasy Nerd - Seahawks-Fan seit den frühen 2000ern (als Mike Holmgren dünn war und Matt Hasselbeck Haare hatte) - Kellerkind - königlich-bayrisches Konsulat der Footballerei